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News-Details E.ON in Nord- und Ostsee aktiv

von Astrid Dose

Investitionsentscheidung für Offshore-Park Arkona getroffen

Kartenansicht des Offshore Parks Arkona von E.ON (E.ON SE)
Kartenansicht des Offshore Parks Arkona von E.ON (E.ON SE)

E.ON errichtet einen weiteren Offshore-Windpark in deutschen Gewässern. Das Unternehmen hat die Investitionsentscheidung für das Projekt Arkona in der Ostsee getroffen. Damit wird E.ON das erste Unternehmen sein, das sowohl in der deutschen Nord- als auch in der Ostsee eigene Offshore-Windparks betreibt. Arkona soll im Jahr 2019 vollständig in Betrieb sein. Der norwegische Energiekonzern Statoil ist Projektpartner.

E.ON wird den Bau und Betrieb des Windparks verantworten. Das Investitionsvolumen beträgt mehr als 1,2 Milliarden Euro. Das Projekt Arkona liegt 35 Kilometer nordöstlich von der Insel Rügen. Der Windpark verfügt über eine Leistung von 385 Megawatt und kann rechnerisch 400.000 Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgen, wobei bis zu 1,2 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Installiert werden 60 Turbinen der Sechs-Megawatt-Klasse des Herstellers Siemens.

Gegründet werden die Anlagen auf Monopfahl-Fundamenten in Wassertiefen von 23 bis 37 Metern. Basis für den Bau und späteren Betrieb von Arkona wird der Hafen Sassnitz auf Rügen sein. Während der Bauphase, die spätestens 2017 beginnt, sind bis zu 400 Mitarbeiter in Mecklenburg-Vorpommern an der Errichtung des Windparks beteiligt. Für den späteren Betrieb entstehen über einen Zeitraum von 25 Jahren bis zu 50 hochqualifizierte Arbeitsplätze in den Bereichen Betriebsführung, Verwaltung und Instandhaltung sowie weitere 100 indirekte Arbeitsplätze im Bereich externer Dienstleistungen.

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