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Hochschulen in Hamburg und der Metropolregion Leuphana Universität Lüneburg

Kontaktinformationen

Leuphana Universität Lüneburg
Scharnhorststraße 1
21335 Lüneburg
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Logo von: Leuphana Universität Lüneburg

Die Leuphana Universität Lüneburg ist eine öffentliche Universität für die und mit der Zivilgesellschaft des 21. Jahrhunderts. Ihre Themen sind die Herausforderungen einer globalisierten, heterogenen und digitalen Welt. Sie ist die einzige Universität in Deutschland mit einer Fakultät für Nachhaltigkeit.

Im Forschungsfeld der Nachhaltigkeitswissenschaften hat sich die Leuphana Universität Lüneburg mit einem forschungsstarken Profil in unterschiedlichen Fachbereichen und Disziplinen etabliert. Der Einmaligkeitscharakter der Nachhaltigkeitsforschung an der Leuphana besteht in einer Auffassung von Nachhaltigkeit als sowohl natur- als auch humanwissenschaftlichem Gegenstand und einer daraus erwachsenden konsequent inter- und transdisziplinären Bearbeitung. Nachhaltige Entwicklung in allen ihren Facetten zu erforschen und durch wissenschaftliche Erkenntnisse zu befördern, ist dabei das übergeordnete Ziel der Leuphana Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Die Schwerpunkte der nachhaltigkeitswissenschaftlichen Forschung an der Leuphana Universität Lüneburg sind Ökosystemdienstleistungen, nachhaltige Energie, stoffliche Ressourcen und soziale und kulturelle Dimensionen nachhaltiger Entwicklung.

Schwerpunkte

Ökosystemdienstleistungen

Das Konzept der Ökosystemdienstleistungen — d.h. des Nutzens, den Menschen aus der Interaktion mit und Aneignung von physischen Strukturen und Prozessen im Ökosystem ziehen — hat sich in den letzten 15 Jahren als eines der wichtigsten neuen Paradigmen der Umwelt- und Nachhaltigkeitswissenschaften entwickelt. An der Leuphana forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaflter aus unterschiedlichen Disziplinen an diesem Thema. Gebündelt wird ihre Forschung in dem interdisziplinär ausgerichteten Forschungszentrum FuturES – Future of Ecosystem Services. FuturES ist das erste Forschungszentrum in Deutschland, das einen integrierten und wirklich umfassenden Ansatz zu Ökosystemdienstleistungen verfolgt.

Nachhaltige Energie

Der Forschungsschwerpunkt „Nachhaltige Energie“ wird insbesondere durch die aus dem EU-Großprojekt Innovations-Inkubator hervorgegangenen Forschungsaktivitäten geprägt. Die dort angesiedelten Projekte verfolgten das Ziel, durch Umweltinnovationen einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Nutzung von Energie zu leisten. In enger Kooperation entwickelten Forschende und regionale Wirtschaft neue Dienstleistungen und Technologien, mit denen sich Unternehmen nachhaltig am Markt positionieren und die Wirtschaftskraft der Region insgesamt stärken konnten. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Leuphana führen diese erfolgreichen Ansätze auch in künftigen Forschungsprojekten fort.

Stoffliche Ressourcen

Moderne Industriegesellschaften haben einen hohen Bedarf an stofflichen Ressourcen. Dabei kommt es zu komplexen Wechselwirkungen mit zentralen Aspekten einer nachhaltigen Entwicklung. Beispielsweise wird zur Nutzung stofflicher Ressourcen Energie benötigt, andererseits kann die Energiewende nicht ohne bestimmte stoffliche Ressourcen in ausreichender Menge und Qualität gelingen. Der kluge Umgang mit stofflichen Ressourcen ist daher eine zentrale Herausforderung für einen gelingenden Übergang zu einer nachhaltigen Gesellschaft. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Leuphana betrachten dieses Themenfeld aus naturwissenschaftlich-technischer, sozialer, kultureller, ökonomischer und rechtlicher Perspektive.

Soziale und kulturelle Dimensionen nachhaltiger Entwicklung

Inwieweit die nachhaltige Gestaltung einer Gesellschaft möglich ist, ob sie den ökonomischen Wandel verkraftet oder sich soziale Konflikte durch wirtschaftliche Veränderungen verschärfen, ist abhängig von der Tragfähigkeit sozialer Ressourcen einer Gesellschaft – beispielsweise Integration, Solidarität und Konfliktlösungsfähigkeit. Im Forschungsschwerpunkt Soziale und kulturelle Dimensionen nachhaltiger Entwicklung untersuchen Mitglieder der Fakultät Nachhaltigkeit die soziale Komponente sozial-ökologischer Problemlagen. Letztere bezeichnen den Schnittstellenbereich zwischen Gesellschaft und Natur.

Studiengänge

Umweltwissenschaften (B.Sc.)

Im Bachelorstudiengang „Umweltwissenschaften“ analysieren die Studierenden die Ursachen von Umweltproblemen im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhalten von Menschen. Dabei lernen sie, globale Klima- und Umweltprobleme naturwissenschaftlich zu erklären und abzuschätzen. Dadurch werden die Studierenden einerseits befähigt, die gesellschaftlichen Werte, Leitbilder und Handlungsmuster zu verstehen, die solche Probleme verursachen, und lernen andererseits, neue Ansätze für schonendere Prozesse im Umgang mit natürlichen Ressourcen zu entwickeln.

Environmental and Sustainability Studies (B.Sc.)

Der Bachelorstudiengang „Environmental and Sustainability Science“ erweitert das Studium der Umweltwissenschaften um die internationale Perspektive, indem es einen integrierten, einjährigen Auslandsaufenthalt an einer von vier Partneruniversitäten der Leuphana auf diesem Gebiet beinhaltet. Die Studierenden lernen, internationale Problemlösestrategien für grenzüberschreitende Umwelt- und Nachhaltigkeitsherausforderungen zu entwickeln - beispielsweise in Bezug auf die Auswirkungen des Klimawandels oder die Energieversorgung zu entwickeln.

Nachhaltigkeitswissenschaft – Sustainability Science (M.Sc.)

Besonderes Merkmal des Masterstudiengangs „Nachhaltigkeitswissenschaft“ ist die Gleichgewichtung der Nachhaltigkeitsnatur- und Nachhaltigkeitshumanwissenschaften. Ziel ist eine disziplinär fundierte und zugleich interdisziplinär ausgewogene Betrachtung sozial-ökologischer Systeme. Aus der Perspektive der Nachhaltigkeitsnaturwissenschaften werden die materiellen Prozesse in den Blick genommen, welche die stofflichen und energetischen Grundlagen von Umwelt- und Nachhaltigkeitsproblemen und möglichen Lösungsansätzen bilden. In komplexen sozial-ökologischen Systemen sind diese materiellen Prozesse eng mit wirtschaftlichen, rechtlichen, politischen und kulturellen Rahmenbedingungen sowie mit den Strategien und Praktiken gesellschaftlicher Akteure verzahnt. Diese immateriellen Voraussetzungen und Bedingungen von Umwelt- und Nachhaltigkeitsproblemen und deren Bearbeitung sind Gegenstand der Nachhaltigkeitshumanwissenschaften.

Nachhaltigkeitsrecht – Energie, Ressourcen, Umwelt (LLM)

Ab Oktober 2016 bietet die Professional School der Leuphana Universität Lüneburg mit dem LL.M. „Nachhaltigkeitsrecht – Energie, Ressourcen, Umwelt“ einen berufsbegleitenden Master im Umweltrecht an. Der Master of Laws im Bereich Nachhaltigkeitsrecht vermittelt umfassende Inhalte sowohl des klassischen Umweltrechts als auch des modernen Nachhaltigkeitsrechts, insbesondere des Energie- und Ressourcenschutzrechts. Daneben erfolgt eine interdisziplinäre Verknüpfung des Rechts mit den praxisrelevanten benachbarten Disziplinen der Ökologie, Ökonomie und Technik. Dadurch werden die Studierenden in die Lage versetzt, komplexe umweltrechtliche Inhalte in einen umfassenden Zusammenhang zu setzen und somit fundierte und praxistaugliche Lösungen zu generieren.

Sustainability Management (MBA)

Ab Oktober 2016 bietet die Professional School der Leuphana Universität Lüneburg mit dem LL.M. „Nachhaltigkeitsrecht – Energie, Ressourcen, Umwelt“ einen berufsbegleitenden Master im Umweltrecht an. Der Master of Laws im Bereich Nachhaltigkeitsrecht vermittelt umfassende Inhalte sowohl des klassischen Umweltrechts als auch des modernen Nachhaltigkeitsrechts, insbesondere des Energie- und Ressourcenschutzrechts. Daneben erfolgt eine interdisziplinäre Verknüpfung des Rechts mit den praxisrelevanten benachbarten Disziplinen der Ökologie, Ökonomie und Technik. Dadurch werden die Studierenden in die Lage versetzt, komplexe umweltrechtliche Inhalte in einen umfassenden Zusammenhang zu setzen und somit fundierte und praxistaugliche Lösungen zu generieren.

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