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Hochschulen in Hamburg und der Metropolregion Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Kontaktinformationen

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
CC4E Competence Center für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz

Alexanderstraße 1
20099 Hamburg
+49.40.428 75-9850
+49.40.428 75-98 69

www.haw-hamburg.de
energie@haw-hamburg.de

Logo von: Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) ist in vielfältigen Themen und Kompetenzbereichen der Erneuerbaren Energien aktiv und macht es sich zur Aufgabe, nachhaltige Lösungen für die Energieprobleme der Gesellschaft zu liefern. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, baut die HAW Hamburg Lehre und Studium im Bereich Erneuerbarer Energien stetig aus und setzt auf eine enge Verknüpfung mit innovativer, anwendungsnaher Forschung und Entwicklung. Darüber hinaus erzeugen zahlreiche Transferpartnerschaften mit Unternehmen und Institutionen eine hohe Anwendungsnähe.

Als Hochschule der Metropole arbeitet die HAW Hamburg engagiert auf fast allen wichtigen Zukunftsfeldern der Freien und Hansestadt Hamburg. Hierzu hat die HAW Hamburg die vielfältigen Kompetenzen ihrer Fakultäten gebündelt und ihr Profil geschärft. Wegweisend war hierfür die Gründung des Competence Center Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz (CC4E).

Schwerpunkte

Bioenergie

Fakultät: Fakultät Life Sciences

Zum einen beschäftigt sich die HAW Hamburg im Bereich Bioenergie mit der Verflüssigung von Biomasse und organischen Abfallstoffen - eine neue Generation von Erdölersatz. Zum anderen stehen im Fokus des Labors für Angewandte Mikrobiologie die Identifikation, Inkulturnahme und Vermehrung besonders leistungsfähiger Biogasbakterienkonsortien, die als Starterkulturen für Biogasprozesse in Frage kommen. Eine eigene Methanisierungsanlage steht am Technologiezentrum Energie-Campus.

Prof. Dr. Thomas Willner
Professor für Verfahrenstechnik
thomas.willner@haw-hamburg.de

 

Prof. Dr. Anika Sievers
Professor für thermische Verfahrenstechnik
anika.sievers@haw-hamburg.de

Windenergie

Fakultät: Fakultät Technik und Informatik

Die HAW Hamburg beschäftigt sich u.a. mit Zweiblattwindenergieanlagen, Azimutsystemen sowie im Windlabor am Technologiezentrum Energie-Campus des CC4E mit einem Modeltriebstrang im Maßstab 1:10 zur Senkung des Materialeinsatzes bei der Herstellung von Windenergieanlagengroßkomponenten.

Prof. Dipl.-Ing. Peter Dalhoff
Professor für Windenergie und Konstruktion
Peter.dalhoff@haw-hambrg.de

 

Prof. Dr.-Ing. Vera Schorbach
Professor für Windenergie und virtuelle Produktentwicklung
Vera.schorbach@haw-hamburg.de

Energiespeicher

Fakultät: Fakultät Technik und Informatik

Die Energiespeicherung stellt eine der größten Herausforderungen der Energiewende dar. An der HAW Hamburg werden Forschungsvorhaben im Bereich der Strom-, Gas- sowie Wärmespeicherung durchgeführt.

Prof. Dr.-Ing. Karl-Ragmar Riemschneider (Stromspeicher)
Professur Digitale Informationstechnik
karl-ragmar.riemschneider@haw-hamburg.de

 

Prof. Dr.-Ing. Hans Schäfers (thermische Speicher)
Professor für intelligente Energiesysteme und Energieeffizienz
Hans.schaefers@haw-hamburg.de

Smart Grids & Virtuelle Kraftwerke

Fakultät: Fakultät Life Sciences

Im Fokus der Forschung, im Bereich der Smart Grids, steht die intelligente Verknüpfung der dezentralen Erzeuger und Verbraucher. Alle Prozesse innerhalb des Netzes können in einer Leitwarte analysiert und gesteuert werden - zur Optimierung einer effizienten und zuverlässigen Energieversorgung.

Prof. Dr.-Ing. Hans Schäfers
Am Schleusengraben 24 (Energie-Campus)
21029 Hamburg-Bergedorf
Hans.schaefers@haw-hamburg.de

Akzeptanz & Nachhaltigkeit

Fakultät: Fakultät Wirtschaft und Soziales

Zentrale Forschungsschwerpunkte an der HAW Hamburg sind die Akzeptanzforschung und die Akzeptanzförderung bezogen auf Erneuerbare-Energien-Technologien. In der Akzeptanzforschung werden durch empirische Erhebungen und den Einsatz multivariater Verfahren die Wirkungsfaktoren und Einflüsse näher analysiert. Die Akzeptanzförderung zielt darauf ab unter Einsatz verschiedener Kommunikationsmittel die Energiewende den unterschiedlichen Akteursgruppen zu vermitteln.

Prof. Dr. Werner Beba
Professor für Marketing
werner.beba@haw-hamburg.de

Studiengänge

Informatik Technischer Systeme

Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)

Studienbeginn: WiSe u. SoSe

Regelstudienzeit: 6 Semester

Studiensprache: Deutsch

Die Informatik Technischer Systeme nutzt und steuert technische Systeme in einem smarten Umfeld zur Steuerung autonomer Geräte, etwa im Kontext von Heimautomatisierung, Smart City oder post-industriellen Fertigungsanlagen.

Im Kern steht die Entwicklung von Software, insbesondere für den Einsatz bei Cyber-physischen Systemen und bei der Nutzung und Bereitstellung von Schnittstellen zu Hardware- und Infrastrukturkomponenten.

Als ITS Studierende(r) werden Sie darauf vorbereitet, die Digitalisierung aktiv mitzugestalten, indem Sie mit den Schwerpunkten Programmiermethodiken, Software Engineering für eingebettete Systeme, Betriebssysteme, Rechnernetze, sowie Sensorik eine optimale Ausbildung für die zukünftigen Herausforderungen eines digitalisierten und vernetzten Umfelds erhalten.

Wirtschaftsinformatik

Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)

Studienbeginn: WiSe

Regelstudienzeit: 6 Semester

Studiensprache: Deutsch

Das interdisziplinäre Studium verbindet Inhalte aus den Bereichen Betriebswirtschaftslehre und Informatik. Durch die Digitalisierung immer weiterer betrieblicher Bereiche steigt der Bedarf an ausgebildeten Wirtschaftsinformatiker/innen stetig an, die firmenspezifische Software und betriebliche Anwendungssysteme entwickeln können.

Die Inhalte werden sowohl in praktischen Projekten als auch in theoriegeleiteten Veranstaltungen vermittelt.

Informatik

Abschluss: Master of Science (M.Sc.)

Studienbeginn: SoSe

Regelstudienzeit: 4 Semester

Studiensprache: Deutsch

Die Informatik der HAW Hamburg ist ein großes Department mit sehr vielfältigen Profilen der einzelnen Professor/innen. Das Spektrum reicht von Angewandter und Technischer Informatik, Wirtschaftsinformatik, Software Engineering über Computer Science bis hin zu Spezialist/innen für  Verteilte Systeme und Künstliche Intelligenz. Dadurch existiert eine hohe Anzahl unterschiedlicher Forschungsrichtungen und –gruppen, die es ermöglicht, einen auf die eigenen fachlichen Interessen ausgerichteten Studienverlauf gemeinsam mit Studierenden unterschiedlicher Provenienz der Informatik zu gestalten.

Der viersemestrige Master-Studiengang ist ein konsekutiver Informatik-Studiengang, der sich durch einen sehr großen Projektanteil auszeichnet. Durch die Assoziation zu bestehenden Forschungsgruppen des Departments Informatik ist eine Einbindung in aktuelle Forschungsaktivitäten mit den Schwerpunkten Synthetic Reality, Smart Systems, Data & Software Engineering sowie Communication & Network Security gegeben.

Elektrotechnik und Informationstechnik

Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)

Studienbeginn: WiSe und SoSe

Regelstudienzeit: 7 Semester

Studiensprache: Deutsch

Die Elektro- und Informationstechnik ist eine Basiswissenschaft zur Lösung der Aufgaben moderner Industriegesellschaften. Das Studium der Elektro- und Informationstechnik vermittelt die Grundlagen für den systematischen Entwurf und die Konstruktion von elektrischen und elektronischen Bauelementen, Schaltungen und Systemen: von der Solarzelle, über integrierte Schaltungen und programmierbare Digitalbausteine bis zur Energiewandlung, Steuer- und Regelung, Glasfaser- und Nachrichtenübermittlung sowie Breitband- und Mobilkommunikation und ultraschnellen Informationsverarbeitung.

Im ersten Studienjahr erwerben die Studierenden grundlegende Kenntnisse in Mathematik, Physik, in der Elektrotechnik und Elektronik. Parallel dazu erhalten sie eine systematische Ausbildung in den Grundlagen des Programmierens. Im Rahmen eines Lernprojektes wird das erlernte Wissen frühzeitig verknüpft und praktisch angewandt.

Im dritten und vierten Semester erfolgt eine Spezialisierung nach Wahl in den Richtungen:

Automatisierungs- und Energietechnik

Diese Vertiefungsrichtung befasst sich mit der Beeinflussung von technischen Systemen. Um technische Systeme beeinflussen zu können werden Fähigkeiten vermittelt wie man ein technisches System steuert oder regelt, wie kann man technische Systeme mittels Antrieben beeinflussen kann, wie in technischen Systemen Informationen transportiert werden und wie man diese Informationen für Menschen oder andere Systeme zugänglich macht. Für die Umsetzung der gewonnen Fähigkeiten in reale technische Systeme wird zusätzlich der Umgang mit modernen Werkzeugen der Automatisierungstechnik sowie ein Einblick in die Erzeugung und Verteilung von Energie vermittelt.

Digitale Informationstechnik

Die Vertiefungsrichtung vermittelt wichtige Kenntnisse und Methoden, mit denen moderne digitale Systeme zur Gewinnung, Verarbeitung und Übertragung von Informationen konzipiert und entwickelt werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Hard- und Softwareentwicklung von eingebetteten Systemen, die heutzutage allgegenwärtig sind. Hierzu gehören insbesondere Sensoren, Mikrocontroller und Betriebssysteme, schnelle digitale Schaltungen und deren Vernetzung. 

 

Kommunikationstechnik

Die Vertiefungsrichtung beschäftigt sich mit der Übertragung von Informationen in Form von modulierten Signalen über Leitungen oder Funk. Es werden Kenntnisse und Methoden der Signalverarbeitung, der digitalen Übertragung und der Funktechnik vermittelt. Weiterhin beinhaltet das Studium Themen der digitalen und analogen Elektronik bei hohen Frequenzen, der elektromagnetischen Verträglichkeit, sowie der Rechnernetze und Mobilfunksysteme.

Die frühzeitige Spezialisierung ermöglicht eine optimale Vorbereitung auf das im fünften Semester anschließende 20-wöchige Praktikum in der Industrie und das Bachelorprojekt an der Hochschule.

Im Vertiefungsstudium während des sechsten und siebten Semesters stellen die Studierenden ihr weiteres Studium aus einem Angebot von Pflicht- und Wahlpflichtmodulen aus drei verschiedenen Studienrichtungen selbst zusammen.

Information Engineering

Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)

Studienbeginn: WiSe

Regelstudienzeit: 7 Semester

Studiensprache: Englisch

Today‘s complex information processing systems require a system know-how that includes the software, hardware and information technology aspects of such systems.

The international Bachelor programme (B.Sc.) Information Engineering which is completely taught in English enables you to understand, specify, design and maintain such systems and to further specialize in the disciplines involved.

The programme which has been accredited by ASIIN is seven semesters in length, with a large part of the curriculum dedicated to practical experience in the form of lab work, student projects and a semester in industry.

Curriculum (structure):

1st year: Fundametals of Mathematics, Electrical Engineering and Software Construction, Intercultural and Language Competences

2nd year: Signals and Systems, Analog and Digital Electronics and Applications, Computer Science and Applications, Economics and Management

5th semester: Industrial placement (20 weeks)

6th/7th semester: Selected topics in Computer Science, Computer Engineering and Information Engineering; Elective Modules, Bachelor’s Thesis

Regenerative Energiesysteme und Energiemanagement – Elektro- und Informationstechnik

Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)

Studienbeginn: WiSe

Regelstudienzeit: 7 Semester

Studiensprache: Deutsch

Die Gestaltung der Energieversorgung der Zukunft mit einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien in einem dezentral vernetzten Energiesystem - dies gehört zu den derzeit wichtigsten gesellschaftlichen Aufgaben. Das Studium befähigt die angehenden Ingenieure, diese Zukunft proaktiv zu gestalten und regenerative Energiesysteme zu projektieren, planen, erstellen und zu betreiben. Dazu gehören Analyse, Bewertung und Optimierung vorhandener Energiesysteme und Ressourcen zur Effizienzsteigerung von Anlagen und Verbrauchern.

Der Studiengang 'Regenerative Energiesysteme und Energiemanagement – Elektro- und Informationstechnik' bietet seinen Erstsemestern nicht nur die üblichen Grundlagenvorlesungen an. Vielmehr ist die Praxis von Beginn an vertreten. Dafür sorgen Schwerpunktthemen wie Photovoltaik oder Windkraft. Die Veranstaltungen sind nach dem Konzept der fächerintegrierend-themenorientierten Lehre miteinander verzahnt. Dieses innovative Konzept wurde mit dem VDMA-Hochschulpreis “Bestes Maschinenhaus” prämiert.

Informations- und Kommunikationstechnik

Abschluss: Master of Science (M.Sc.)

Studienbeginn: WiSe und SoSe

Regelstudienzeit: 3 Semester

Studiensprache: Deutsch

Systeme der Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) durchdringen global nahezu alle Lebens- und Arbeitswelten. Ob per Smartphone, Laptop oder Schaltkonferenzen per Satellit und Datenabruf per Internet – weltweit gehen Innovationen auf den effizienten Austausch von Informationen und deren intelligente Verarbeitung zurück.

In den Lehrveranstaltungen werden vertiefte Kenntnisse im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik vermittelt. Dazu gehören Themen wie: Kommunikationsnetze, Mobilfunk, digitale Signalverarbeitung, Hochfrequenz und Mikrowellentechnik und Verteilte Anwendung (Smart Home, Smart Grid).

Ein Schwerpunkt des Studiums ist die Umsetzung des Gelernten mittels Teamarbeit in Projekten und Praktika. Diese umfassen rund 40% der Zeit des Pflichtstudiums. Die praktische Implementierung von Algorithmen der digitalen Signalverarbeitung zur Lösung nachrichtentechnischer Probleme ist dabei ein wesentlicher Kern.

Im dritten abschließenden Semester des Masterstudiengangs führen die Studierenden ihr Masterprojekt durch, bei dem die Aufgabenstellung weitgehend aus dem Studiendepartment erfolgt. Dabei werden sie in die am Department durchgeführten Forschungs- und Entwicklungsvorhaben eingebunden und liefern hier auch den Nachweis ihrer wissenschaftlichen Qualifikation.

Der IuK Master wird  in Kooperation mit dem Masterstudiengang Mikroelektronische Systeme (MES) angeboten.

Automatisierung

Abschluss: Master of Science (M.Sc.)

Studienbeginn: WiSe und SoSe

Regelstudienzeit: 3 Semester

Studiensprache: Deutsch

Die Digitalisierung erfasst immer weitere Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft. In der Industrie 4.0 verzahnt sich die Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik. Innovative, hochflexible und selbstorganisierende Konzepte in der Fertigung (Smart Factory), in der Energieerzeugung und Verteilung (Smart Grids) oder im Bereich der Mobilität (selbststeuernde Fahrzeuge, Flugzeuge) sind in der Entwicklung. Eine zentrale Rolle bei der Umsetzung dieser Konzepte kommt dabei der Automatisierungstechnik zu. Daher bietet dieses Studium einen hervorragenden Einstieg in eine Vielzahl von zukunftsträchtigen Berufsfeldern.

In diesem Studiengang werden neben den theoretischen Grundlagen auch Kenntnisse zum Entwurf und zur Implementierung der zugehörigen Echtzeit-Algorithmen vermittelt, unter Anwendung von fortgeschrittenen und hocheffektiven Werkzeugen wie z.B. Matlab-Simulink-Stateflow.

Dabei werden verschiedene Implementierungs- und Erprobungsvarianten, darunter effiziente Simulationen, Rapid Prototyping, Hardware-in-the-Loop sowie der Einsatz von Embedded Targets praxisnah an interessanten Laboraufbauten und autonomen Fahrzeugen vorgestellt. Anwendungen in der dezentralen und regenerativen Energieversorgung bilden eine praxisrelevante Ergänzung.

Der Masterstudiengang Automatisierung an der HAW Hamburg ist folgendermaßen aufgebaut: 
Im ersten Studienjahr werden die Schwerpunkte Regelungs-, Energie- und Informationstechnik mit jeweils zwei Modulen vertieft, zu denen jeweils ein vorlesungsbegleitendes Laborpraktikum gehört.

Informationstechnik:
Embedded Control
- Betriebssysteme und Echtzeitprogrammierung

Regelungstechnik:
- Mehrgrößenregelung
- Nichtlineare Regelung

Energietechnik:
- Dezentrale Energieversorgung
- Antriebstechnik für mobile Systeme

Im zweiten Semester liegt der Schwerpunkt des Studiengangs auf dem „Verbundprojekt“, bei dem das erworbene Wissen zusammengeführt und in Teamarbeit an einer praxisnahen Gesamtanlage, einer Smart Factory, erprobt wird. Dabei geht es um die Entwicklung von Steuerungs- und Regelalgorithmen sowie Antriebskonzepten für autonome Fahrzeuge.

Wahlfächer mit engem Bezug zum Verbundprojekt ergänzen die Ausbildung.

Maschinenbau – Energie- und Anlagensysteme

Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)

Studienbeginn: WiSe und SoSe

Regelstudienzeit: 7 Semester

Studiensprache: Deutsch

Das 21. Jahrhundert erfordert zum Schutz des Klimas eine tiefgreifende Umorientierung bei der Bereitstellung und Nutzung von Energie. Der Bachelorstudiengang Maschinenbau - Energie- und Anlagensysteme konzentriert sich auf die Entwicklung von Lösungen, die den knapper werdenden Energieressourcen und der Notwendigkeit, die CO2-Emissionen zu verringern, Rechnung tragen. Viele Produkte des Maschinenbaus (unter anderem Motoren, Turbinen, Klimaanlagen) sind eng mit Energieumwandlung verknüpft.

Im ersten Studienabschnitt (1.- 3. Semester) liegt der Schwerpunkt in den Fächern Mathematik und Physik, Technische Mechanik, Konstruktion, Angewandte Informatik und Technische Thermodynamik sowie weiteren ingenieurwissenschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Grundlagen.

Im zweiten Studienabschnitt (4. -7. Semester) werden Grundlagen erweitert (z. B. in den Fächern: Elektrische Antriebstechnik, Mess- Steuerungs- und Regelungstechnik, Thermodynamik und Strömungslehre). Ein breit gefächertes Angebot an Wahlpflichtfächern ermöglicht den Studierenden, eine Schwerpunktsetzung in den Bereichen Anlagensysteme, Energieanlagen oder spezieller Windenergieanlagen.

Das Hauptpraktikum (in der Regel im 7. Semester) und die Bachelor-Arbeit bereiten durch intensive Industriekontakte den Übergang in den Beruf vor.

Nachhaltige Energiesysteme im Maschinenbau

Abschluss: Master of Science (M.Sc.)

Studienbeginn: WiSe und SoSe

Regelstudienzeit: 3 Semester

Studiensprache: Deutsch

Weltweit basiert die Energieversorgung derzeit weitgehend auf fossilen Technologien. Knapper werdende Ressourcen und klimapolitische Zielsetzungen erfordern ingenieurtechnische Verbesserungen und Neuentwicklungen der Erzeugung, Speicherung und Nutzung von Energie. Der Studiengang Nachhaltige Energiesysteme im Maschinenbau vermittelt breit gefächerte Kompetenzen bei der nachhaltigen Bereitstellung und der effizienten Nutzung von Energie.

Das Studium umfasst drei Semester. In den ersten beiden Semestern wird das in den Bachelor- oder Diplomstudiengängen erworbene methodische Rüstzeug durch Erweiterung und Vertiefung der mathematisch-naturwissenschaftlichen Instrumente auf ein deutlich breiteres und tiefer gehendes Fundament gestellt. Es werden den Absolvent_innen übergeordnete Prinzipien vermittelt und der Problemlösungshorizont durch Abstraktion deutlich vergrößert.

Die Studierenden vertiefen ihr Fachwissen zu einzelnen Technologien wie Windkraft, Brennstoffzellen und der Wärme-Kraft-Koppelung und vor allem zur Energieeffizienz bei Antriebssystemen, Gasturbinen, Anlagensystemen oder in der Gebäudetechnik. Dabei wird das vernetzte Denken in Gesamtsystemen geschult, da nur die Betrachtung der Gesamtsysteme zu energetisch optimalen Lösungen führt.

Ferner werden die in Bachelor- oder Diplomstudiengängen erworbenen Grundlagenkenntnisse z. B. in Thermodynamik, Strömungslehre und Elektrotechnik nach entsprechender Vertiefung auf Themengebiete der Energiebereitstellung und der effizienten Energienutzung angewandt.

Das dritte Semester dient ausschließlich der Master-Thesis, die in Zusammenarbeit mit der Industrie entweder an der Hochschule oder in einem Unternehmen bearbeitet wird.

Biotechnologie

Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)

Studienbeginn: WiSe und SoSe

Regelstudienzeit: 7 Semester

Studiensprache: Deutsch

Biotechnologie ist eine Querschnittstechnologie. Sie stützt sich nicht nur auf die Biologie und Biochemie sondern umfasst auch Physik, Chemie, Verfahrenstechnik, Materialwissenschaften und Informatik. Im Kern geht es um die technische Nutzbarmachung biologischer Prozesse. Das Fächerangebot des Studiengangs ist breit aufgestellt. Auf eine spezielle Vertiefung wird verzichtet, um den schnell wachsenden Erkenntnisstand in der Biotechnologie nachvollziehbar und in innovative Technologien überführbar zu machen.

Umwelttechnik

Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)

Studienbeginn: WiSe und SoSe

Regelstudienzeit: 7 Semester

Studiensprache: Deutsch

Der Studiengang Umwelttechnik mit dem Abschluss Bachelor of Science umfasst inhaltlich den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen, regenerativen Energieeinsatz, Energieeinsparung, Abwasser- und Abluftreinigung, chemische Analytik und das betriebliche Umweltmanagement.

Zu Beginn des Studiums werden allgemeine naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen (z.B. Mathematik, Physik, Chemie, Wärme- und Stoffübertragung) vermittelt. Im späteren Verlauf erwerben die Studierenden Kompetenzen in Verfahrens- und Umweltmesstechniken. Diese breit gefächerte Basis bildet ein solides Fundament für eine Spezialisierung auf einen der Studienschwerpunkte:

  • Regenerative Energien
  • Umweltbewertung

Das sechste Semester ist als Praxissemester in einem Betrieb, Ingenieurbüro oder in einer Behörde vorgesehen. Da Umweltschutz eine länderübergreifende Aufgabe ist, wurde der Studiengang internationalisiert. In- und ausländische  Kontakte der Lehrenden bieten die Chance, dies auch im Ausland zu absolvieren. Kooperationsverträge der HAW Hamburg mit europäischen Hochschulen ermöglichen die gegenseitige Anerkennung der Studienleistungen. Das Studium endet nach dem siebten Semester mit dem Verfassen der Bachelorarbeit.

Verfahrenstechnik

Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)

Studienbeginn: WiSe und SoSe

Regelstudienzeit: 7 Semester

Studiensprache: Deutsch

Die Verfahrenstechnik ist eine vielseitige und interdisziplinäre Ingenieurwissenschaft, die sich mit der technischen Durchführung von Stoffumwandlungsprozessen befasst: dem Weg vom Rohstoff zum Produkt. Diese Prozesse können mechanischer, thermischer, chemischer und biologischer Natur sein.

Zu Beginn des Studiums erlernen die Studierenden naturwissenschaftliche und technische Grundlagen sowie naturwissenschaftliche und technische Anwendungen, Recht und BWL kennen. 

Im Vertiefungsstudium erfolgt die Spezialisierung auf einen der Schwerpunkte:

  • Verfahrenstechnischer Anlagenbau
  • Numerische Simulation und Prozessleittechnik
  • Lebensmitteltechnik

In diesen Studienteil ist ein Praxisanteil integriert. Das Studium endet nach dem siebten Semester mit dem Verfassen der Bachelorarbeit.

Wirtschaftsingenieurwesen (HWI)

Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)

Studienbeginn: WiSe

Regelstudienzeit: 6 Semester

Studiensprache: Deutsch

Der hochschulübergreifende Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen wird in Kooperation mit der Universität Hamburg durchgeführt und führt zu einem international anerkannten Abschluss Bachelor of Sciences. Das Studium wird mit einer Bachelorarbeit abgeschlossen. Vorraussetzung für das Studium ist eine Vorpraxis in Form eines neunwöchigen technischen Praktikums, das vor der Abschlussarbeit nachzuweisen ist. Der Bachelorabschluss wird durch eine gemeinsame Urkunde beider Hochschulen beglaubigt. Eine Weiterqualifikation im Masterstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen (M.Sc.) ist mit dem Abschluss möglich.

Die Kombination aus anwendungsorientierter ingenieurwissenschaftlicher Ausbildung und forschungsorientierter wirtschaftswissenschaftlicher Ausbildung macht den Studiengang in Deutschland einzigartig. Die ingenieurswissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Inhalt werden zu etwa gleichen Anteilen in wissenschaftlicher und praxisnaher Form vermittelt. Dadurch sollen die Studierenden fachübergreifende Lösungen zu komplexen Fragestellungen erlernen. Die Kooperation zwischen der Universität Hamburg, die für den wirtschaftswissenschaftlichen Teil des Studiums verantwortlich ist und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, die den ingenieurswissenschaftlichen Teil abdeckt, ermöglicht ein vielfältiges und attraktives Angebot an Lehrveranstaltungen.

Wirtschaftsingenieurwesen (HWI)

Abschluss: Master of Science (B.Sc.)

Studienbeginn: WiSe

Regelstudienzeit: 4 Semester

Studiensprache: Deutsch

Der zweijährige hochschulübergreifende Studiengang M. Sc. Wirtschaftsingenieurwesen wird gemeinsam mit der Universität Hamburg, der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg und der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr durchgeführt.

Ziel des Studienganges ist es, die Studierenden für Arbeitsfelder in Unternehmen und in der Forschung auszubilden, in denen komplexe ingenieurwissenschaftliche und betriebswirtschaftliche Problemstellungen anhand theoretisch fundierter Methoden gelöst werden. Der Studiengang ist interdisziplinär angelegt. Es wird besonderes Gewicht auf die Integration ingenieurwissenschaftlicher und wirtschaftswissenschaftlicher Inhalte gelegt.

Im Hochschulübergreifenden Masterstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen werden verschiedene ingenieurwissenschaftliche Schwerpunkte angeboten. Diese sind:

Ab WS 17/18 Master (PO2):

  • Energietechnik/Informationstechnik
  • Produktionstechnik
  • Technische Logistik
  • Produktentwicklung

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