Erneuerbare Energien Hamburg Clusteragentur

News-Details „Ready for takeoff – The global offshore upswing”

von Astrid Dose

17. Hamburg Offshore Wind Conference

16. Hamburg Offshore Wind Conference (DNV GL / EEHH GmbH)
16. Hamburg Offshore Wind Conference (DNV GL / EEHH GmbH)

Die Offshore-Windindustrie setzt sich weltweit immer mehr durch – deutsche Unternehmen entdecken zunehmend Märkte in Asien und in Nord- und Südamerika. Industrievertreter betonen die Bedeutung von Offshore als verlässlichen Pfeiler in einem zunehmend von erneuerbaren, abhängigen Energiesystem. Die 17. Hamburg Offshore Wind Conference (HOW) am 7. und 8. April 2020 im Empire Riverside Hotel, gemeinsam ausgerichtet vom DNV GL und dem Cluster Erneuerbare Energien Hamburg, steht unter dem Motto „Ready for takeoff – The global offshore upswing“.

“Seit 1991 hat Siemens Gamesa die Entwicklung der Offshore-Windindustrie maßgeblich mitgestaltet und beispielsweise den weltweit ersten Offshore-Windpark mit gebaut. Damals besaß ein Projekt eine Kapazität von lediglich 4,95 MW, heute mehrere Gigawatt. Die Industrie hat sich global enorm weiterentwickelt. Getrieben von Sicherheitsverbesserungen, technologischen Errungenschaften und Kostenverringerung hat sich die Offshore-Windindustrie außerhalb ihrer Kernregion in Nordwesteuropa in anderen Regionen weiter ausgedehnt. Windturbinen wachsen, was Größe und Leistung betrifft, beständig; und Ausschreibungspreise in den neuen Märkten Asien-Pazifik und USA bewegen sich jetzt schon auf einem ähnlichen Niveau wie in Europa. Offshore Wind kann die finanziellen Vorzüge, die gesellschaftlichen Bedürfnisse und die politische Unterstützung für erneuerbare Energien nutzen, um gemeinsam den Klimawandel zu bekämpfen“, so Andreas Nauen, CEO Offshore Siemens Gamesa Renewable Energy.

Auf der politischen Podiumsdiskussion diskutieren mit Moderator Daniel Münter Kerstin Andrae, BDEW, Lutz Bandusch, Arcelor Mittal / Industrieverband Nord e.V., Gunnar Groebler, Senior Vice President, Head of Business Area Wind, Vattenfall, Prof. Dr. Hermann Held, Exzellenzcluster Klimaforschung Universität Hamburg, und Prof. Dr. Claudia Kemfert, DIW Berlin. Außerdem beinhaltet das Konferenzprogramm einen Dialog zum bevorstehenden Übergang für etliche Windparks von der hohen zur niedrigeren Vergütungsstufe des Stauchungsmodells, eine Session zu Business Cases deutscher Unternehmen auf der internationalen Bühne – vor allem in Asien -, Vorträge zur lukrativen Verbindung von Offshore und Wasserstoff sowie die Verleihung des zweiten Offshore Innovation Awards.

Programm und Anmeldung unter:

www.hamburgoffshorewind.com

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