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News-Details New Work hat seinen Wert bewiesen

von Astrid Dose
Martin Struve, Mercuri Urval
Martin Struve, Mercuri Urval

Die Corona-Krise hat Mitarbeiter in zahlreichen Dienstleistungsunternehmen ins Home Office gezwungen. Das gilt auch für uns bei Mercuri Urval. Doch ist das wirklich nur ein vorübergehender Rückschlag oder liegt darin nicht auch eine Chance für die Zukunft? Keine Frage, die Arbeit im Büro und der Austausch mit erfahrenen Kollegen sind in vielen Branchen und Berufen wichtig. Und der direkte Kontakt mit Kunden wird nie ganz digital zu ersetzen sein. Aber wir sehen auch, dass viele Dinge möglich sind, die wir bis vor kurzem für undenkbar hielten. Die Kommunikation mit Auftraggebern und Kandidaten erfolgt nun auch bei uns in erster Linie aus dem heimischen Büro und damit über diverse digitale Konferenzlösungen anstatt in persönlichen Gesprächen. Und das funktioniert und wird auch von den Unternehmen akzeptiert. Eine Ende März und Anfang April durchgeführte Sonderbefragung des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater ergab, dass sich die Akzeptanz von video-basierten Auswahlverfahren bei Personalbesetzungen erheblich erhöht hat. Auch digitale Auswahlverfahren – beispielsweise Online-Assessments oder Diagnostikverfahren – werden stärker eingesetzt.

Im Grunde ist es heute kaum mehr zu glauben, dass in unserer Gesellschaft vor wenigen Monaten der Klimawandel das alles beherrschende Thema war und über ein Wort wie Flugscham diskutiert wurde. Momentan melden die Flughäfen einen Rückgang der Flugbewegungen um mehr als 90 Prozent und etliche Startbahnen werden als Parkplätze für die an den Boden gefesselten Maschinen verwendet. Doch die aktuelle Krise zeigt uns, dass man eben nicht immer in den Flieger steigen und Menschen persönlich treffen muss, um das Geschäft voranzutreiben. Wenn die Wirtschaft nach dem Ende des Lockdowns wieder Fahrt aufnimmt, wird das Thema Nachhaltigkeit erneut auf der Agenda stehen. Der Megatrend Digitalisierung, der schon so viele Wirtschaftszweige erfasst und neue Geschäftsfelder hervorgebracht hat, wird dann auch beim Executive Search noch deutlicher hervortreten. Es ist schließlich für alle darin involvierten Personen wesentlich effizienter, auf die eine oder andere Geschäftsreise zu verzichten und Gespräche aus seinem Büro zu führen. Auch so manches andere geschäftliche Meeting wird sich künftig digital statt mit persönlicher Präsenz organisieren lassen. Der Umweltbilanz der Unternehmen und damit ihrer Position gegenüber verschiedenen Interessengruppen ist das nur zuträglich.

Trotz laufender Corona-Krise besetze ich zurzeit unter anderem eine Geschäftsführer-Position in einem mittelständischen Unternehmen. Auf Grund der Kontaktsperren haben wir die Interviews mit allen wichtigen Stakeholdern, darunter dem CEO, dem CFO sowie den Investoren, über Online-Kanäle geführt. Auch ein mehrstündiges Assessment mit dem finalen Kandidaten fand online statt. Am Ende wurde die Einstellungsentscheidung getroffen, ohne dass sich die Beteiligten bisher persönlich getroffen haben. So etwas hätte ich noch vor kurzem für unvorstellbar gehalten. Aber dank der neuesten Video-Call-Tools sowie unserem Mercuri Urval Online Assessment ist es möglich.

New Work erfordert neue Skills bei Führungskräften

Vor diesem Hintergrund werden wir nicht nur während der akuten Krise die persönlichen Gespräche durch neue Instrumente ersetzen müssen. Vielmehr wird es nach dem Ende der Corona-Pandemie kein zurück in alte Zeiten geben. Das erfordert jedoch eine organisatorische und personelle Anpassung in den Unternehmen, wenn es um die erforderlichen Skills von Führungskräften und Mitarbeitern geht.

https://www.mercuriurval.com/de-de/institute/insights/germany/new-work-has-proven-its-worth/

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