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Wie die Hamburger Energienetze Tag und Nacht die Energieversorgung sichern

Wie die Hamburger Energienetze Tag und Nacht die Energieversorgung sichern

Die Hamburger Energienetze tragen sieben Tage die Woche rund um die Uhr mit über 430 Fachleuten in der Systemführung und in den Störungsteams der zuverlässigen Versorgung Rechnung. Ihr Ziel ist, jeden der insgesamt rund 1,4 Millionen Anschlüsse für Strom und Gas so störungsfrei wie möglich mit Energie zu beliefern.

Dahinter stehen fast 7.800 Kilometer Gasleitungen und fast 31.000 Kilometer Stromleitungen im gesamten Stadtgebiet. Im Falle von Störungen finden Bürgerinnen und Bürger die Nummern der jederzeit erreichbaren Hotlines auf hamburger-energienetze.de oben rechts unter ‘Störung melden’.

 

24/7 im Einsatz für eine Zuverlässige Energieversorgung

Die Systemführung, die Erstsicherung Gas und mobile Einsatzteams an mehreren Standorten in Hamburg sind für das Beheben von Störungen in Hamburgs Gas und Stromnetz in permanenter Bereitschaft. Melden Polizei, Feuerwehr oder Bürgerinnen und Bürger über die 24/7 erreichbaren Hotlines einen Schaden an Hamburgs Versorgung, beginnt sofort das Beheben der Störung.

Beim Gas begutachten zunächst Erstsicherer vor Ort die Störung. Die Netzführung entsendet dann technisches Fachpersonal. Das können Spezialistinnen und Spezialisten für Gasdruckregelanlagen sein, aber auch Rohrnetztechniker, Schweißer, Absperr- oder Messanlagenprofis. Beim Strom umfasst die Bereitschaft Fachleute für Kabel, Freileitungen, Trafos, Schaltanlagen, digitale Komponenten oder Ortsnetzstationen. In der Netzleitstelle Strom laufen kontinuierlich Daten und Schaltzustände der Anlagen wie Umspannwerke oder Ortsnetzstationen ein. Generell lassen sich Kabelschäden, wie sie manchmal in älteren Leitungsabschnitten auftreten, aus der Leitstelle kurzfristig abstellen, so dass Haushalte und Gewerbekunden schnell wieder versorgt werden. Bei Tiefbauarbeiten beschädigte Leitungen bleiben jedoch die häufigste Ursache von Störungen im Strom- und Gasnetz. Das eng vermascht gebaute Stromnetz erlaubt meist Alternativrouten für den Energietransport. Doch Fehler im Netz müssen auch hier nach der übergreifenden Netzführungsmaxime „präventiv und kurativ“ schnellstmöglich behoben werden. Nur so bleiben Schaltoptionen bestehen.

2025 arbeiteten Fachleute weit über 5.000 Störungsmeldungen ab – etwa ein Fünftel davon gingen nachts oder an Feiertagen und Wochenenden ein. Von Baggerschäden an Leitungen über Feuerwehreinsätze bis hin zu streikenden technischen Komponenten ist alles dabei. Außerhalb der Dienstzeiten sind stets bis zu sechs Fachleute in der Systemführung vor Ort. Sie greifen dann auf das Team aus Fachleuten zu, die sich für die unterschiedlichen technischen Reparaturen in Bereitschaft halten.

Dr. Peter Wolffram, Geschäftsführer des Ressorts Unternehmen und Kunde bei den Hamburger Energienetzen, betont: „Unsere Netze für Strom und Gas so zuverlässig und störungsfrei wie möglich zu betreiben ist unser Ziel. Daher sind wir stolz darauf, hoch engagierte und fähige Fachleute im Unternehmen zu haben, die praktisch Tag und Nacht verantwortungsvoll ihre Arbeit machen. Dabei nimmt die Komplexität angesichts der Herausforderungen der Energiewende deutlich zu. Unseren Beitrag zur Daseinsvorsorge wollen wir damit zuverlässig und vorausschauend 24/7 leisten.“

Über Tim Zeige

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Als Projektleiter Wasserstoffwirtschaft Norddeutsches Reallabor (NRL) & operative Begleitung der Norddeutschen Wasserstoffstrategie (NDWS) unterstütze ich das Team der EEHH vielfältig: (B2B) Kommunikation & Marketing, Redaktionelle Tätigkeiten Events uvm. Besonders treibt es mich an meine Fähigkeiten einzusetzen, um innovativen Technologien wie Wasserstoff eine Bühne zu bieten.

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von Tim Zeige