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EEHH e.V. solidarisiert sich mit Demonstration „Erneuerbare Energien verteidigen“

EEHH e.V.  solidarisiert sich mit Demonstration „Erneuerbare Energien verteidigen“

In Anbetracht der kritischen Lage der öffentlichen und politischen Diskussion über die Energiepolitik empfiehlt der Vorstand des EEHH e.V. seinen Mitgliedern, deren Mitarbeiter:innen und seinem Umfeld, an der Demonstration „Erneuerbare Energien verteidigen“ am 18. April 2026 zahlreich teilzunehmen.

Es gibt einen großen und dringenden Handlungsbedarf für die weitere Energietransformation aus Sicht des EEHH-Vorstandes:

  • Die ausstehende EEG-Novelle, weil das bestehende EEG nur bis Jahresende beihilferechtlich durch die EU genehmigt ist und ab 2027 Stillstand droht
  • Ein geplanter restriktiver Stromnetzzugang für Wind- und Solarprojekte
  • Stornierte Offshore-Wind-Ausschreibungen ohne sichtbare zeitnahe Entwicklung eines alternativen Ausschreibungsmodells
  • Ein fehlender Wasserstoffhochlauf durch zu restriktive und wenig praktikable Vorgaben für Grünstrom – fatal für die Klimaneutralität der Industrie
  • Unsichere Unterstützungsprogramme für die dringend erforderliche Wärmetransformation
  • zu wenig Elektrifizierung im Verkehr

Gerade auch in der aktuellen weltpolitischen Lage zeigen uns die starken Verwerfungen auf dem konventionellen Energiemarkt, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland unbedingt beherzt weiter vorangetrieben werden muss. Zögern oder Tatenlosigkeit ist keine Option. Die Politik und die Branche der Erneuerbaren Energien können die bestehenden Herausforderungen gemeinsam lösen, wenn jetzt nicht einseitig alle Risiken der Energietransformation den Erneuerbare Energien aufgebürdet werden.

Sebastian Averdung, Vorstandsvorsitzender des EEHH e.V. dazu „Die jetzige Lage stimmt mich wirklich besorgt, und macht mich wütend, privat wegen der Zukunft meiner Kinder, wirtschaftlich wegen der Arbeitsplätze in meinem Unternehmen. Auch aus der sicherheits-, resilienz- und geopolitischen Perspektive heraus ist die aktuelle Energiepolitik desaströs für den Wirtschaftsstandort Deutschland und Europa. Die Bundesregierung muss das Verfassungsurteil zum Klimaschutz ernst nehmen und das Wahlversprechen umsetzen, dem Klimaschutz weiterhin oberste Priorität einzuräumen. Die beschlossene, historische Neuverschuldung wurde vor allem auch mit den notwendigen Investitionen in den Klimaschutz begründet. Jetzt ist die Zeit zu zeigen, dass die Bundesregierung dies auch ernst nimmt!“

Weitere Informationen auf erneuerbare-energien-verteidigen.de

Über Oliver Schenk

Profilbild zu: Oliver Schenk

Ich bin verantwortlich für den Bereich Marketing Wasserstoff und sorge dafür, dass die hiesigen Projekte und Formate in der Metropolregion Hamburg und darüber hinaus wahrgenommen werden. Um dem vielversprechenden Energieträger zum Durchbruch zu verhelfen unterstütze ich die Wasserstoffwirtschaft mit redaktionellen Beiträgen, Netzwerkveranstaltungen, Videoproduktionen und vielem mehr.

von Oliver Schenk