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Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

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Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) ist in vielfältigen Themen und Kompetenzbereichen der Erneuerbaren Energien aktiv und macht es sich zur Aufgabe, nachhaltige Lösungen für die Energieprobleme der Gesellschaft zu liefern. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, baut die HAW Hamburg Lehre und Studium im Bereich Erneuerbarer Energien stetig aus und setzt auf eine enge Verknüpfung mit innovativer, anwendungsnaher Forschung und Entwicklung. Darüber hinaus erzeugen zahlreiche Transferpartnerschaften mit Unternehmen und Institutionen eine hohe Anwendungsnähe.

Als Hochschule der Metropole arbeitet die HAW Hamburg engagiert auf fast allen wichtigen Zukunftsfeldern der Freien und Hansestadt Hamburg. Hierzu hat die HAW Hamburg die vielfältigen Kompetenzen ihrer Fakultäten gebündelt und ihr Profil geschärft. Wegweisend war hierfür die Gründung des Competence Center Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz (CC4E).

Das Competence Center für Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz (CC4E) ist eine fakultätsübergreifende zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg). Es bündelt die vielfältigen Aktivitäten und Kompetenzen an der Hochschule und nimmt sich interdisziplinär den gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen der Energiewende an. Entwickelt werden praxisnahe Lösungen – von der Idee bis zur Umsetzung. Damit leistet das CC4E einen nachhaltigen Beitrag zu wirksamem Klima- und Umweltschutz.

Das CC4E an der HAW Hamburg ist Schnittstelle für alle Aktivitäten rund um das wichtige Thema der Nachhaltigkeit und der Erneuerbaren Energien. Forschungen zu Erneuerbaren Energien gibt es in vielen Bereichen. So widmet sich der Forschungsschwerpunkt „ Brennstoffzellen und rationelle Energieverwendung“ der Verbesserung der Effizienz von Energiewandlung und rationeller Energienutzung. Auch der Forschungsschwerpunkt  „Lifetech Process Engineering“ an der Fakultät Life Sciences am Campus Bergedorf leistet einen wichtigen Beitrag zu den Erneuerbaren Energien und umfasst u.a. die Arbeitsbereiche Umweltmanagement, Umweltbilanzierung, Brennstoffzellentechnik und Umweltverfahrenstechnik.

Außerdem bietet die HAW Hamburg viele Studienmöglichkeiten mit Bezug zu Erneuerbaren Energien. Im Bachelorbereich gibt es die Studiengänge „Umwelttechnik – Regenerative Energien“, „Maschinenbau-Energie- und Anlagensysteme“ sowie „Regenerative Energiesysteme & Energiemanagement – Informations- & Elektrotechnik“. Im Master können Bewerber u.a. zwischen folgenden Studiengängen wählen: „Renewable Energy Systems – Environmental & Process Engineering“, „Automatisierung“, Nachhaltige Energiesysteme und Maschinenbau“, „Erneuerbare Energien“ (in Kooperation mit der Akademie für erneuerbare Energien in Lüchow Dannenberg) sowie „Wirtschaftsingenieurwesen“ (in Kooperation mit der Universität Hamburg und der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg).

Forschungsschwerpunkte

Das Kompetenzspektrum in Kombination mit der technischen Forschungsausstattung am Technologiezentrum Energie-Campus und der engen Zusammenarbeit mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zeichnet die Forschungstätigkeit am CC4E besonders aus. Die inhaltlichen Kernkompetenzen des CC4E liegen in den Bereichen:

  • Windenergie
  • Systemintegration
  • Energiespeicher
  • Digitalisierung
  • Sektorkopplung
  • Umwelt
  • Akzeptanz

Das CC4E hat über alle inhaltlichen Forschungsschwerpunkte hinweg eine sehr starke Projektkompetenz – von der Idee, über die Konzeption, Beantragung, Steuerung und inhaltliche Ausführung. In diesem Rahmen legt das CC4E auch besonderen Wert auf das hierfür relevante Innovationsmanagement, in dem es maßgeblich um die systematische Steuerung und Planung von Projekten geht. Zudem gilt es Technologie- und Marktbewertungen durchzuführen und Innovationen in den Markt zu bringen.

Leiter des CC4Es:
Prof. Dr. Werner Beba
Alexanderstraße 1
20099 Hamburg

werner.beba@haw-hamburg.de

Technologiezentrum Energie-Campus

Im Jahr 2015 hat das CC4E im Bezirk Bergedorf das Technologiezentrum Energie-Campus eröffnet. Zu den tragenden Säulen der Forschungseinrichtung gehören das Windlabor und ein Smart Grid-/DemandSide-Integration-Labor. Ein in 2017 errichteter Windpark, mit Windenergieanlagen der neuesten Generation, bildet die dritte Säule am Energie-Campus. Die Tätigkeit in den Laboren dient der angewandten Forschung sowie der Ausbildung und Qualifizierung an der HAW Hamburg und ist vollständig in den Forschungs- und Lehrbetrieb integriert.

WINDLABOR

Durch die direkte Anbindung des Windparks an das Technologiezentrum Energie-Campus können die realen Anlagen – mit ihren einzelnen Komponenten, Messwerten und dem Zusammenspiel dieser – direkt im Windlabor erforscht und Projekte zur Reduzierung von Lärmemissionen und Umweltauswirkungen realisiert werden.

  • Parklayout: Im Rahmen der Windparkplanung werden Nachlaufturbulenzen und damit die gegenseitige Beeinflussung von Windenergieanlagen untersucht. Ziel ist die Reduzierung von Belastungen auf nachfolgende Anlagen durch intelligentes Sektormanagement und die Optimierung des Windparklayouts.
  • Anlageneffizienz: Forscher haben einen Ermüdungsprüfstand für Rotorwellen von Windenergieanlagen im Maßstab 1:10 entwickelt. Ziel ist die Erhöhung der Anlagenzuverlässigkeit, bei gleichzeitiger Reduzierung des Materialeinsatzes sowie die Prognose von Schadenszuständen und Reduzierung von Ausfällen.
  • Anlagenbetrieb: Der Windpark ist mit einem Condition Monitoring System ausgestattet, sodass zahlreiche Sensoren den Zustand der Windenergieanlagen erfassen. Die Auswertung der Anlagenbetriebsdaten und Umgebungsbedingungen ermöglicht eine Fehlerfrüherkennung, eine effiziente Steuerung des Windparkbetriebs und eine Steigerung der Stromproduktion.
  • Winddatenerfassung: Mit unterschiedlichen Messgeräten wie dem Windmessmast und den auf den Windenergieanlagen installierten LiDARs (Windmessung mit Laserlicht) werden sowohl Nachlaufturbulenzen untersucht als auch Windprofile und Leistungskurven vermessen. Die gesammelten Daten wurden im Rahmen der Windparkplanung für eine möglichst genaue Ertragsabschätzung verwendet. Seit Fertigstellung des Windparks werden u.a. das Sektormanagement optimiert und die Belastungen der Anlagen untersucht. Auch die Messtechniken untereinander werden hinsichtlich ihrer Genauigkeit untersucht und miteinander verglichen.
  • Risikominderungsmaßnahmen zum Schutz von Fledermäusen: Im Fokus dieses Forschungsbereichs steht die Entwicklung von Methoden zur Reduzierung des Kollisionsrisikos von Fledermäusen an Onshore-Windenergieanlagen. Hierbei wird auf eine innovative Gerätekombination aus Radaranlage, akustischer Erfassung und Wärmebildkamera zurückgegriffen. In diesem Zusammenhang soll auch eine fledermausfreundliche Befeuerung erforscht und entwickelt werden.
  • Akustikforschung: Forscher untersuchen mit Hilfe einer akustischen Kamera die von der Windenergieanlage ausgehenden Geräusche. Ziel ist die Erstellung einer Sound-Datenbank zur Simulation von Geräuschszenarien zukünftiger Windparks, die der optimierten Windparkplanung dient. Die Sound-Datenbank soll perspektivisch auch Fehlerfrüherkennungen durch veränderte Geräuschverhältnisse an defekten Anlagenteilen ermöglichen.

Ansprechpartner:
Prof. Dipl.-Ing. Peter Dalhoff
Professor für Windenergie und Konstruktion

Peter.dalhoff@haw-hambrg.de

SMART GRID-LABOR

Das Center for Demand Side Integration (C4DSI) ist eine Forschungsgruppe des CC4E. Im Fokus der verschiedenen Forschungsvorhaben steht die intelligente Regelung der Verbraucherseite als Komponente von Smart Grids und virtuellen Kraftwerken. Dies wird als Demand Side Management oder genauer Demand Response bezeichnet.

Das C4DSI entwickelt und testet im Smart Grid-Labor effiziente und intelligente Lösungen für das Zusammenspiel von Energieerzeugung, -verbrauch und -speicherung.

  • Demand Side Integration: Ziel ist die Flexibilisierung der Verbrauchsseite, um dem fluktuierenden Einspeisecharakter der Erneuerbaren Energien gerecht zu werden und eine Belastung der Stromnetze zu reduzieren. Neben den Stromerzeugern – einer Photovoltaikanlage und einem BHKW – sind hierfür unterschiedliche flexible Stromverbraucher am Technologiezentrum integriert. Mit diesen Systemelementen lässt sich das Zusammenwirken der verschiedenen Komponenten in einem Smart Grid untersuchen. Alle Komponenten sind dabei in den normalen Betrieb des Gebäudes integriert.
  • Netzdienliche Wärmeerzeugung: Der abgestimmte Betrieb von Blockheizkraftwerk, Wärmepumpe, Kältemaschine und Heizpatronen sowie der Wärme- und Kältespeicher ermöglicht eine variable Wärme- und Kälteversorgung des Gebäudes. In Abhängigkeit der Situation im Stromnetz kann das Gebäude seinen Wärme- und Kältebedarf bei gleichzeitiger Stromaufnahme oder -abgabe decken.
  • Energiespeicherung: Es werden unterschiedliche Speicherkonzepte entwickelt und erprobt. Am Technologiezentrum sind hierfür Batterie-, Wasserstoff-, Methan-, Wärme- und Kältespeicher installiert. Darüber hinaus dient ein Elektroauto und mehrere E-Bikes zur Darstellung des e-mobility-Bausteins im Smart Grid.
  • Power-to-Gas-System: Zur Erprobung von Langzeitenergiespeichern dient ein System aus PEM-Elektrolyse, einer biologischer Methanisierungsanlage, Gasspeichern und einem BHKW zur Rückverstromung.
  • Gebäudetechnik: Ziel ist es die die Gebäudetechnik auf die Netzsituation zu optimieren, indem intelligente und variable Steuer- und Regelungskonzepte entwickelt werden.
  • WÜST-Teststand: An diesem Wärmeübergabestation-Teststand (WÜST) für Kundenanschlüsse in Wärmenetzen werden fortlaufend neue Regelungskonzepte entwickelt und auf ihre Praxistauglichkeit geprüft. Unter anderem konnte bereits ein Kommunikationskonzept für den zukünftigen intelligenten Ausbau des Wilhelmsburger Wärmenetzes umgesetzt werden.

Ansprechpartner:
Prof. Dr.-Ing. Hans Schäfers
Professor für intelligente Energiesysteme und Energieeffizienz

Hans.schaefers@haw-hamburg.de

Windpark

In ca. einem Kilometer Entfernung zum Technologiezentrum Energie-Campus befindet sich der Windpark Curslack mit fünf Windenergieanlagen der 2,4- bis 3-Megawatt-Klasse. Bis zu 15.000 Haushalte können jährlich mit umweltfreundlichem Strom des Windparks versorgt werden. Durch den Systemverbund der Forschungseinrichtungen mit dem realen Windpark können zahlreiche Forschungsvorhaben sowie Synergiepotenziale geschaffen werden. Beispiele hierfür sind die Untersuchung der Integration von Windstrom in das Stromnetz und die Ermöglichung des Schwankungsausgleichs durch Lastmanagement und Speicherkomponenten. Hierfür wurde ein lokaler Lithium-Ionen-Speicher errichtet, der mit dem Windpark zu einem Speicherregelkraftwerk verbunden wird. Schwankungen im Netz können so durch Regelenergie ausgeglichen werden. Direkt neben dem Windpark wurde zudem ein 120 Meter hoher und nach aktueller IEC-Norm konformer Windmessmast errichtet.

Bioenergie

Fakultät: Fakultät Life Sciences

Zum einen beschäftigt sich die HAW Hamburg im Bereich Bioenergie mit der Verflüssigung von Biomasse und organischen Abfallstoffen - eine neue Generation von Erdölersatz. Zum anderen stehen im Fokus des Labors für Angewandte Mikrobiologie die Identifikation, Inkulturnahme und Vermehrung besonders leistungsfähiger Biogasbakterienkonsortien, die als Starterkulturen für Biogasprozesse in Frage kommen. Eine eigene Methanisierungsanlage steht am Technologiezentrum Energie-Campus. Mehr Informationen zu der Forschungsausstattung des CC4E finden Sie auf folgenden Seiten: https://www.haw-hamburg.de/cc4e/forschung-lehre/forschungsausstattung/

Prof. Dr. Thomas Willner

Professor für Verfahrenstechnik

thomas.willner@haw-hamburg.de

und

Prof. Dr. Anika Sievers

Professor für thermische Verfahrenstechnik

anika.sievers@haw-hamburg.de

Windenergie

Fakultät: Fakultät Technik und Informatik

Die HAW Hamburg beschäftigt sich u.a. mit Zweiblattwindenergieanlagen, Azimutsystemen sowie im Windlabor am Technologiezentrum Energie-Campus des CC4E mit einem Modeltriebstrang im Maßstab 1:10 zur Senkung des Materialeinsatzes bei der Herstellung von Windenergieanlagengroßkomponenten. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier: https://www.haw-hamburg.de/cc4e/forschung-lehre/forschungsausstattung/windlabor/

Prof. Dipl.-Ing. Peter Dalhoff

Professor für Windenergie und Konstruktion

Peter.dalhoff@haw-hambrg.de

und

Prof. Dr.-Ing. Vera Schorbach

Professor für Windenergie und virtuelle Produktentwicklung

Vera.schorbach@haw-hamburg.de

Energiespeicher

Die Energiespeicherung stellt eine der größten Herausforderungen der Energiewende dar. An der HAW Hamburg werden Forschungsvorhaben im Bereich der Strom-, Gas- sowie Wärmespeicherung durchgeführt.

Prof. Dr.-Ing. Karl-Ragmar Riemschneider (Stromspeicher)

Professur Digitale Informationstechnik

karl-ragmar.riemschneider@haw-hamburg.de

 

Prof. Dr.-Ing. Hans Schäfers (thermische Speicher)

Professor für intelligente Energiesysteme und Energieeffizienz

Hans.schaefers@haw-hamburg.de

Smart Grids & Virtuelle Kraftwerke

Fakultät: Fakultät Life Sciences

Im Fokus der Forschung, im Bereich der Smart Grids, steht die intelligente Verknüpfung der dezentralen Erzeuger und Verbraucher. Alle Prozesse innerhalb des Netzes können in einer Leitwarte analysiert und gesteuert werden - zur Optimierung einer effizienten und zuverlässigen Energieversorgung.

Prof. Dr.-Ing. Hans Schäfers
Am Schleusengraben 24 (Energie-Campus)
21029 Hamburg-Bergedorf
Hans.schaefers@haw-hamburg.de

E) Gesellschaftliche Transformation

Fakultät: Fakultät Wirtschaft und Soziales

Zentraler Forschungsschwerpunkt an der HAW Hamburg ist die Betrachtung der gesellschaftlichen Transformation im Hinblick auf Klimawandel und Energiewende.

In der Akzeptanzforschung werden durch empirische Erhebungen und den Einsatz quantitativer und qualitativer Methoden gesellschaftliche Rahmenbedingungen sowie Wirkungszusammenhänge näher analysiert.

Die Akzeptanzförderung zielt darauf ab unter Einsatz verschiedener Kommunikationsmittel die Energiewende den unterschiedlichen Akteursgruppen zu vermitteln.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die industrielle Transformationsforschung. In einem integrativen Forschungs- und Diskursansatz wird der Markthochlauf von Sektorkopplungstechnologien methodisch begleitet und ausgewertet. Ziel ist es Wirkungsfaktoren zu identifizieren und realitätsnah zu erproben, die die industrielle Nutzung und damit den Markthochlauf beschleunigen werden.

Prof. Dr. Werner Beba

Professor für Marketing

werner.beba@haw-hamburg.de

Lehre mit Bezug zu Erneuerbaren Energien

Die wesentlichen Studiengänge mit technischem EE Bezug sind in den Fakultäten „Technik und Informatik“ und „Life Sciences“ angesiedelt. Gesellschaftliche Aspekte werden an der Fakultät „Wirtschaft und Soziales“ vermittelt. Diese werden im Folgenden kurz vorgestellt:

Informatik Technischer Systeme

Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)

Studienbeginn: WiSe u. SoSe

Regelstudienzeit: 6 Semester

Studiensprache: Deutsch

Die Informatik Technischer Systeme nutzt und steuert technische Systeme in einem smarten Umfeld zur Steuerung autonomer Geräte, etwa im Kontext von Heimautomatisierung, Smart City oder post-industriellen Fertigungsanlagen.

Im Kern steht die Entwicklung von Software, insbesondere für den Einsatz bei Cyber-physischen Systemen und bei der Nutzung und Bereitstellung von Schnittstellen zu Hardware- und Infrastrukturkomponenten.

Als ITS Studierende(r) werden Sie darauf vorbereitet, die Digitalisierung aktiv mitzugestalten, indem Sie mit den Schwerpunkten Programmiermethodiken, Software Engineering für eingebettete Systeme, Betriebssysteme, Rechnernetze, sowie Sensorik eine optimale Ausbildung für die zukünftigen Herausforderungen eines digitalisierten und vernetzten Umfelds erhalten.

 

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Wirtschaftsinformatik

Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)

Studienbeginn: WiSe

Regelstudienzeit: 6 Semester

Studiensprache: Deutsch

Das interdisziplinäre Studium verbindet Inhalte aus den Bereichen Betriebswirtschaftslehre und Informatik. Durch die Digitalisierung immer weiterer betrieblicher Bereiche steigt der Bedarf an ausgebildeten Wirtschaftsinformatiker/innen stetig an, die firmenspezifische Software und betriebliche Anwendungssysteme entwickeln können.

Die Inhalte werden sowohl in praktischen Projekten als auch in theoriegeleiteten Veranstaltungen vermittelt.

 

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Informatik

Abschluss: Master of Science (M.Sc.)

Studienbeginn: SoSe

Regelstudienzeit: 4 Semester

Studiensprache: Deutsch

Die Informatik der HAW Hamburg ist ein großes Department mit sehr vielfältigen Profilen der einzelnen Professor/innen. Das Spektrum reicht von Angewandter und Technischer Informatik, Wirtschaftsinformatik, Software Engineering über Computer Science bis hin zu Spezialist/innen für  Verteilte Systeme und Künstliche Intelligenz. Dadurch existiert eine hohe Anzahl unterschiedlicher Forschungsrichtungen und –gruppen, die es ermöglicht, einen auf die eigenen fachlichen Interessen ausgerichteten Studienverlauf gemeinsam mit Studierenden unterschiedlicher Provenienz der Informatik zu gestalten.

Der viersemestrige Master-Studiengang ist ein konsekutiver Informatik-Studiengang, der sich durch einen sehr großen Projektanteil auszeichnet. Durch die Assoziation zu bestehenden Forschungsgruppen des Departments Informatik ist eine Einbindung in aktuelle Forschungsaktivitäten mit den Schwerpunkten Synthetic Reality, Smart Systems, Data & Software Engineering sowie Communication & Network Security gegeben.

 

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Elektrotechnik und Informationstechnik

Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)

Studienbeginn: WiSe und SoSe

Regelstudienzeit: 7 Semester

Studiensprache: Deutsch

Die Elektro- und Informationstechnik ist eine Basiswissenschaft zur Lösung der Aufgaben moderner Industriegesellschaften. Das Studium der Elektro- und Informationstechnik vermittelt die Grundlagen für den systematischen Entwurf und die Konstruktion von elektrischen und elektronischen Bauelementen, Schaltungen und Systemen: von der Solarzelle, über integrierte Schaltungen und programmierbare Digitalbausteine bis zur Energiewandlung, Steuer- und Regelung, Glasfaser- und Nachrichtenübermittlung sowie Breitband- und Mobilkommunikation und ultraschnellen Informationsverarbeitung.

Im ersten Studienjahr erwerben die Studierenden grundlegende Kenntnisse in Mathematik, Physik, in der Elektrotechnik und Elektronik. Parallel dazu erhalten sie eine systematische Ausbildung in den Grundlagen des Programmierens. Im Rahmen eines Lernprojektes wird das erlernte Wissen frühzeitig verknüpft und praktisch angewandt.

Im dritten und vierten Semester erfolgt eine Spezialisierung nach Wahl in den Richtungen:

Automatisierungs- und Energietechnik

Diese Vertiefungsrichtung befasst sich mit der Beeinflussung von technischen Systemen. Um technische Systeme beeinflussen zu können werden Fähigkeiten vermittelt wie man ein technisches System steuert oder regelt, wie kann man technische Systeme mittels Antrieben beeinflussen kann, wie in technischen Systemen Informationen transportiert werden und wie man diese Informationen für Menschen oder andere Systeme zugänglich macht. Für die Umsetzung der gewonnen Fähigkeiten in reale technische Systeme wird zusätzlich der Umgang mit modernen Werkzeugen der Automatisierungstechnik sowie ein Einblick in die Erzeugung und Verteilung von Energie vermittelt.

Digitale Informationstechnik

Die Vertiefungsrichtung vermittelt wichtige Kenntnisse und Methoden, mit denen moderne digitale Systeme zur Gewinnung, Verarbeitung und Übertragung von Informationen konzipiert und entwickelt werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Hard- und Softwareentwicklung von eingebetteten Systemen, die heutzutage allgegenwärtig sind. Hierzu gehören insbesondere Sensoren, Mikrocontroller und Betriebssysteme, schnelle digitale Schaltungen und deren Vernetzung. 

 

Kommunikationstechnik

Die Vertiefungsrichtung beschäftigt sich mit der Übertragung von Informationen in Form von modulierten Signalen über Leitungen oder Funk. Es werden Kenntnisse und Methoden der Signalverarbeitung, der digitalen Übertragung und der Funktechnik vermittelt. Weiterhin beinhaltet das Studium Themen der digitalen und analogen Elektronik bei hohen Frequenzen, der elektromagnetischen Verträglichkeit, sowie der Rechnernetze und Mobilfunksysteme.

Die frühzeitige Spezialisierung ermöglicht eine optimale Vorbereitung auf das im fünften Semester anschließende 20-wöchige Praktikum in der Industrie und das Bachelorprojekt an der Hochschule.

Im Vertiefungsstudium während des sechsten und siebten Semesters stellen die Studierenden ihr weiteres Studium aus einem Angebot von Pflicht- und Wahlpflichtmodulen aus drei verschiedenen Studienrichtungen selbst zusammen.

 

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Information Engineering

Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)

Studienbeginn: WiSe

Regelstudienzeit: 7 Semester

Studiensprache: Englisch

Today‘s complex information processing systems require a system know-how that includes the software, hardware and information technology aspects of such systems.

The international Bachelor programme (B.Sc.) Information Engineering which is completely taught in English enables you to understand, specify, design and maintain such systems and to further specialize in the disciplines involved.

The programme which has been accredited by ASIIN is seven semesters in length, with a large part of the curriculum dedicated to practical experience in the form of lab work, student projects and a semester in industry.

Curriculum (structure):

1st year: Fundametals of Mathematics, Electrical Engineering and Software Construction, Intercultural and Language Competences

2nd year: Signals and Systems, Analog and Digital Electronics and Applications, Computer Science and Applications, Economics and Management

5th semester: Industrial placement (20 weeks)

6th/7th semester: Selected topics in Computer Science, Computer Engineering and Information Engineering; Elective Modules, Bachelor’s Thesis

 

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Regenerative Energiesysteme und Energiemanagement – Elektro- und Informationstechnik

Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)

Studienbeginn: WiSe

Regelstudienzeit: 7 Semester

Studiensprache: Deutsch

Die Gestaltung der Energieversorgung der Zukunft mit einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien in einem dezentral vernetzten Energiesystem - dies gehört zu den derzeit wichtigsten gesellschaftlichen Aufgaben. Das Studium befähigt die angehenden Ingenieure, diese Zukunft proaktiv zu gestalten und regenerative Energiesysteme zu projektieren, planen, erstellen und zu betreiben. Dazu gehören Analyse, Bewertung und Optimierung vorhandener Energiesysteme und Ressourcen zur Effizienzsteigerung von Anlagen und Verbrauchern.

Der Studiengang 'Regenerative Energiesysteme und Energiemanagement – Elektro- und Informationstechnik' bietet seinen Erstsemestern nicht nur die üblichen Grundlagenvorlesungen an. Vielmehr ist die Praxis von Beginn an vertreten. Dafür sorgen Schwerpunktthemen wie Photovoltaik oder Windkraft. Die Veranstaltungen sind nach dem Konzept der fächerintegrierend-themenorientierten Lehre miteinander verzahnt. Dieses innovative Konzept wurde mit dem VDMA-Hochschulpreis “Bestes Maschinenhaus” prämiert.

 

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Informations- und Kommunikationstechnik

Abschluss: Master of Science (M.Sc.)

Studienbeginn: WiSe und SoSe

Regelstudienzeit: 3 Semester

Studiensprache: Deutsch

Systeme der Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) durchdringen global nahezu alle Lebens- und Arbeitswelten. Ob per Smartphone, Laptop oder Schaltkonferenzen per Satellit und Datenabruf per Internet – weltweit gehen Innovationen auf den effizienten Austausch von Informationen und deren intelligente Verarbeitung zurück.

In den Lehrveranstaltungen werden vertiefte Kenntnisse im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik vermittelt. Dazu gehören Themen wie: Kommunikationsnetze, Mobilfunk, digitale Signalverarbeitung, Hochfrequenz und Mikrowellentechnik und Verteilte Anwendung (Smart Home, Smart Grid).

Ein Schwerpunkt des Studiums ist die Umsetzung des Gelernten mittels Teamarbeit in Projekten und Praktika. Diese umfassen rund 40% der Zeit des Pflichtstudiums. Die praktische Implementierung von Algorithmen der digitalen Signalverarbeitung zur Lösung nachrichtentechnischer Probleme ist dabei ein wesentlicher Kern.

Im dritten abschließenden Semester des Masterstudiengangs führen die Studierenden ihr Masterprojekt durch, bei dem die Aufgabenstellung weitgehend aus dem Studiendepartment erfolgt. Dabei werden sie in die am Department durchgeführten Forschungs- und Entwicklungsvorhaben eingebunden und liefern hier auch den Nachweis ihrer wissenschaftlichen Qualifikation.

Der IuK Master wird  in Kooperation mit dem Masterstudiengang Mikroelektronische Systeme (MES) angeboten.

 

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Automatisierung

Abschluss: Master of Science (M.Sc.)

Studienbeginn: WiSe und SoSe

Regelstudienzeit: 3 Semester

Studiensprache: Deutsch

Die Digitalisierung erfasst immer weitere Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft. In der Industrie 4.0 verzahnt sich die Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik. Innovative, hochflexible und selbstorganisierende Konzepte in der Fertigung (Smart Factory), in der Energieerzeugung und Verteilung (Smart Grids) oder im Bereich der Mobilität (selbststeuernde Fahrzeuge, Flugzeuge) sind in der Entwicklung. Eine zentrale Rolle bei der Umsetzung dieser Konzepte kommt dabei der Automatisierungstechnik zu. Daher bietet dieses Studium einen hervorragenden Einstieg in eine Vielzahl von zukunftsträchtigen Berufsfeldern.

In diesem Studiengang werden neben den theoretischen Grundlagen auch Kenntnisse zum Entwurf und zur Implementierung der zugehörigen Echtzeit-Algorithmen vermittelt, unter Anwendung von fortgeschrittenen und hocheffektiven Werkzeugen wie z.B. Matlab-Simulink-Stateflow.

Dabei werden verschiedene Implementierungs- und Erprobungsvarianten, darunter effiziente Simulationen, Rapid Prototyping, Hardware-in-the-Loop sowie der Einsatz von Embedded Targets praxisnah an interessanten Laboraufbauten und autonomen Fahrzeugen vorgestellt. Anwendungen in der dezentralen und regenerativen Energieversorgung bilden eine praxisrelevante Ergänzung.

Der Masterstudiengang Automatisierung an der HAW Hamburg ist folgendermaßen aufgebaut: 
Im ersten Studienjahr werden die Schwerpunkte Regelungs-, Energie- und Informationstechnik mit jeweils zwei Modulen vertieft, zu denen jeweils ein vorlesungsbegleitendes Laborpraktikum gehört.

Informationstechnik:
Embedded Control
- Betriebssysteme und Echtzeitprogrammierung

Regelungstechnik:
- Mehrgrößenregelung
- Nichtlineare Regelung

Energietechnik:
- Dezentrale Energieversorgung
- Antriebstechnik für mobile Systeme

Im zweiten Semester liegt der Schwerpunkt des Studiengangs auf dem „Verbundprojekt“, bei dem das erworbene Wissen zusammengeführt und in Teamarbeit an einer praxisnahen Gesamtanlage, einer Smart Factory, erprobt wird. Dabei geht es um die Entwicklung von Steuerungs- und Regelalgorithmen sowie Antriebskonzepten für autonome Fahrzeuge.

Wahlfächer mit engem Bezug zum Verbundprojekt ergänzen die Ausbildung.

 

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Maschinenbau – Energie- und Anlagensysteme

Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)

Studienbeginn: WiSe und SoSe

Regelstudienzeit: 7 Semester

Studiensprache: Deutsch

Das 21. Jahrhundert erfordert zum Schutz des Klimas eine tiefgreifende Umorientierung bei der Bereitstellung und Nutzung von Energie. Der Bachelorstudiengang Maschinenbau - Energie- und Anlagensysteme konzentriert sich auf die Entwicklung von Lösungen, die den knapper werdenden Energieressourcen und der Notwendigkeit, die CO2-Emissionen zu verringern, Rechnung tragen. Viele Produkte des Maschinenbaus (unter anderem Motoren, Turbinen, Klimaanlagen) sind eng mit Energieumwandlung verknüpft.

Im ersten Studienabschnitt (1.- 3. Semester) liegt der Schwerpunkt in den Fächern Mathematik und Physik, Technische Mechanik, Konstruktion, Angewandte Informatik und Technische Thermodynamik sowie weiteren ingenieurwissenschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Grundlagen.

Im zweiten Studienabschnitt (4. -7. Semester) werden Grundlagen erweitert (z. B. in den Fächern: Elektrische Antriebstechnik, Mess- Steuerungs- und Regelungstechnik, Thermodynamik und Strömungslehre). Ein breit gefächertes Angebot an Wahlpflichtfächern ermöglicht den Studierenden, eine Schwerpunktsetzung in den Bereichen Anlagensysteme, Energieanlagen oder spezieller Windenergieanlagen.

Das Hauptpraktikum (in der Regel im 7. Semester) und die Bachelor-Arbeit bereiten durch intensive Industriekontakte den Übergang in den Beruf vor.

 

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Nachhaltige Energiesysteme im Maschinenbau

Abschluss: Master of Science (M.Sc.)

Studienbeginn: WiSe und SoSe

Regelstudienzeit: 3 Semester

Studiensprache: Deutsch

Weltweit basiert die Energieversorgung derzeit weitgehend auf fossilen Technologien. Knapper werdende Ressourcen und klimapolitische Zielsetzungen erfordern ingenieurtechnische Verbesserungen und Neuentwicklungen der Erzeugung, Speicherung und Nutzung von Energie. Der Studiengang Nachhaltige Energiesysteme im Maschinenbau vermittelt breit gefächerte Kompetenzen bei der nachhaltigen Bereitstellung und der effizienten Nutzung von Energie.

Das Studium umfasst drei Semester. In den ersten beiden Semestern wird das in den Bachelor- oder Diplomstudiengängen erworbene methodische Rüstzeug durch Erweiterung und Vertiefung der mathematisch-naturwissenschaftlichen Instrumente auf ein deutlich breiteres und tiefer gehendes Fundament gestellt. Es werden den Absolvent_innen übergeordnete Prinzipien vermittelt und der Problemlösungshorizont durch Abstraktion deutlich vergrößert.

Die Studierenden vertiefen ihr Fachwissen zu einzelnen Technologien wie Windkraft, Brennstoffzellen und der Wärme-Kraft-Koppelung und vor allem zur Energieeffizienz bei Antriebssystemen, Gasturbinen, Anlagensystemen oder in der Gebäudetechnik. Dabei wird das vernetzte Denken in Gesamtsystemen geschult, da nur die Betrachtung der Gesamtsysteme zu energetisch optimalen Lösungen führt.

Ferner werden die in Bachelor- oder Diplomstudiengängen erworbenen Grundlagenkenntnisse z. B. in Thermodynamik, Strömungslehre und Elektrotechnik nach entsprechender Vertiefung auf Themengebiete der Energiebereitstellung und der effizienten Energienutzung angewandt.

Das dritte Semester dient ausschließlich der Master-Thesis, die in Zusammenarbeit mit der Industrie entweder an der Hochschule oder in einem Unternehmen bearbeitet wird.

 

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Biotechnologie

Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)

Studienbeginn: WiSe und SoSe

Regelstudienzeit: 7 Semester

Studiensprache: Deutsch

Biotechnologie ist eine Querschnittstechnologie. Sie stützt sich nicht nur auf die Biologie und Biochemie sondern umfasst auch Physik, Chemie, Verfahrenstechnik, Materialwissenschaften und Informatik. Im Kern geht es um die technische Nutzbarmachung biologischer Prozesse. Das Fächerangebot des Studiengangs ist breit aufgestellt. Auf eine spezielle Vertiefung wird verzichtet, um den schnell wachsenden Erkenntnisstand in der Biotechnologie nachvollziehbar und in innovative Technologien überführbar zu machen.

 

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Umwelttechnik

Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)

Studienbeginn: WiSe und SoSe

Regelstudienzeit: 7 Semester

Studiensprache: Deutsch

Der Studiengang Umwelttechnik mit dem Abschluss Bachelor of Science umfasst inhaltlich den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen, regenerativen Energieeinsatz, Energieeinsparung, Abwasser- und Abluftreinigung, chemische Analytik und das betriebliche Umweltmanagement.

Zu Beginn des Studiums werden allgemeine naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen (z.B. Mathematik, Physik, Chemie, Wärme- und Stoffübertragung) vermittelt. Im späteren Verlauf erwerben die Studierenden Kompetenzen in Verfahrens- und Umweltmesstechniken. Diese breit gefächerte Basis bildet ein solides Fundament für eine Spezialisierung auf einen der Studienschwerpunkte:

  • Regenerative Energien
  • Umweltbewertung

Das sechste Semester ist als Praxissemester in einem Betrieb, Ingenieurbüro oder in einer Behörde vorgesehen. Da Umweltschutz eine länderübergreifende Aufgabe ist, wurde der Studiengang internationalisiert. In- und ausländische  Kontakte der Lehrenden bieten die Chance, dies auch im Ausland zu absolvieren. Kooperationsverträge der HAW Hamburg mit europäischen Hochschulen ermöglichen die gegenseitige Anerkennung der Studienleistungen. Das Studium endet nach dem siebten Semester mit dem Verfassen der Bachelorarbeit.

Verfahrenstechnik

Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)

Studienbeginn: WiSe und SoSe

Regelstudienzeit: 7 Semester

Studiensprache: Deutsch

Die Verfahrenstechnik ist eine vielseitige und interdisziplinäre Ingenieurwissenschaft, die sich mit der technischen Durchführung von Stoffumwandlungsprozessen befasst: dem Weg vom Rohstoff zum Produkt. Diese Prozesse können mechanischer, thermischer, chemischer und biologischer Natur sein.

Zu Beginn des Studiums erlernen die Studierenden naturwissenschaftliche und technische Grundlagen sowie naturwissenschaftliche und technische Anwendungen, Recht und BWL kennen. 

Im Vertiefungsstudium erfolgt die Spezialisierung auf einen der Schwerpunkte:

  • Verfahrenstechnischer Anlagenbau
  • Numerische Simulation und Prozessleittechnik
  • Lebensmitteltechnik

In diesen Studienteil ist ein Praxisanteil integriert. Das Studium endet nach dem siebten Semester mit dem Verfassen der Bachelorarbeit.

 

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Wirtschaftsingenieurwesen (HWI)

Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)

Studienbeginn: WiSe

Regelstudienzeit: 6 Semester

Studiensprache: Deutsch

Der hochschulübergreifende Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen wird in Kooperation mit der Universität Hamburg durchgeführt und führt zu einem international anerkannten Abschluss Bachelor of Sciences. Das Studium wird mit einer Bachelorarbeit abgeschlossen. Vorraussetzung für das Studium ist eine Vorpraxis in Form eines neunwöchigen technischen Praktikums, das vor der Abschlussarbeit nachzuweisen ist. Der Bachelorabschluss wird durch eine gemeinsame Urkunde beider Hochschulen beglaubigt. Eine Weiterqualifikation im Masterstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen (M.Sc.) ist mit dem Abschluss möglich.

Die Kombination aus anwendungsorientierter ingenieurwissenschaftlicher Ausbildung und forschungsorientierter wirtschaftswissenschaftlicher Ausbildung macht den Studiengang in Deutschland einzigartig. Die ingenieurswissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Inhalt werden zu etwa gleichen Anteilen in wissenschaftlicher und praxisnaher Form vermittelt. Dadurch sollen die Studierenden fachübergreifende Lösungen zu komplexen Fragestellungen erlernen. Die Kooperation zwischen der Universität Hamburg, die für den wirtschaftswissenschaftlichen Teil des Studiums verantwortlich ist und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, die den ingenieurswissenschaftlichen Teil abdeckt, ermöglicht ein vielfältiges und attraktives Angebot an Lehrveranstaltungen.

 

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Wirtschaftsingenieurwesen (HWI)

Abschluss: Master of Science (B.Sc.)

Studienbeginn: WiSe

Regelstudienzeit: 4 Semester

Studiensprache: Deutsch

Der zweijährige hochschulübergreifende Studiengang M. Sc. Wirtschaftsingenieurwesen wird gemeinsam mit der Universität Hamburg, der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg und der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr durchgeführt.

Ziel des Studienganges ist es, die Studierenden für Arbeitsfelder in Unternehmen und in der Forschung auszubilden, in denen komplexe ingenieurwissenschaftliche und betriebswirtschaftliche Problemstellungen anhand theoretisch fundierter Methoden gelöst werden. Der Studiengang ist interdisziplinär angelegt. Es wird besonderes Gewicht auf die Integration ingenieurwissenschaftlicher und wirtschaftswissenschaftlicher Inhalte gelegt.

Im Hochschulübergreifenden Masterstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen werden verschiedene ingenieurwissenschaftliche Schwerpunkte angeboten. Diese sind:

Ab WS 17/18 Master (PO2):

  • Energietechnik/Informationstechnik
  • Produktionstechnik
  • Technische Logistik
  • Produktentwicklung

 

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Kontakt

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
CC4E Competence Center für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz

Alexanderstraße 1
20099 Hamburg
+49.40.428 75-9850
+49.40.428 75-98 69

www.haw-hamburg.de
energie@haw-hamburg.de

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