Forschung und Innovation
Fördermittel und Förderanträge
Überblick verloren? Es gibt zahlreiche Fördermöglichkeiten für Unternehmen und Hochschulen: Projekt-, Innovations- und Investitionsförderung, verschiedene kostenlose Unterstützungsangebote, Förderfinder und vieles mehr. Mittel kommen aus regionalen Quellen, vom Bund oder aus der EU. Und manches kennen Sie vielleicht noch gar nicht - oder wussten Sie, dass Sie mit der Forschungszulage auch im Nachhinein Förderungen für F&E-Projekte beantragen können - ohne lange auf eine Bewilligung der Förderung warten zu müssen? Wir helfen Ihnen, sich schnell zurechtzufinden und das passende Angebot zu finden.
Förderfinder und Übersichten
Verschiedene Förderfinder stellen umfangreiche Datenbanken zur Verfügung, in denen gezielt nach bestehenden Angeboten gesucht werden kann. Sie sind - neben der persönlichen Beratung - das wohl wichtigste Instrument im Förderbereich.
Linksammlung zu weiteren Angeboten rund ums Thema Förderung
Linksammlung zu Förderangeboten im Bereich Digitalisierung
- Das Mittelstand-Digital Zentrum Hamburg unterstützt KMU rund um das Thema Digitalisierung.
- Der European Digital Innovation Hub Hamburg unterstützt insbesondere KMU sowie öffentliche Verwaltungen.
- Das Zukunftszentrum Nord unterstützt KMU bei der Digitalisierung.
- Artificial Intelligence Center Hamburg (ARIC) unterstützt KI in Hamburg voranzubringen.
Linksammlung: Auswahl aktueller Förderlinien
Die Zusammenfassungen der Förderlinien wurden z.T. unter der Einbindung von KI erstellt. Es besteht kein Gewähr auf Richtigkeit oder Vollständigkeit der Angaben.
Link zum aktuellen Förderaufruf "Kickstart FUTUR"
Der Förderaufruf „Kickstart FUTUR“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt unterstützt in 12‑ bis 18‑monatigen Projekten visionäre Grundlagenforschung zu klimaneutraler Energieversorgung, insbesondere zu effizienter Erzeugung, intelligenter Verteilung und der Nutzung von Wasserstoff als vielseitigem Energiespeicher, um strategisch relevante Schlüsseltechnologien zu validieren. Ziel ist es, durch Machbarkeitsstudien wettbewerbsfähige, technologische Souveränität und wirtschaftliche Wertschöpfung in Deutschland zu stärken und den Übergang zu weiterführenden Forschungs‑ und Entwicklungsphasen sowie Unternehmenskooperationen zu ermöglichen.
Fokusthemen sind:
- Erneuerbare Energien und Energieeffizienz
- Verbesserung von Effizienz und Wirtschaftlichkeit von Produktionsprozessen
- Power-to-X-Technologien
- Wasserstoffspeicherung und -verteilung
- Nutzung von Wasserstoff und seinen Derivaten
- Technologien für die nachhaltige Transformation
Aktuelle Einreichungsfrist für Projektskizzen: 12.06.2026
Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist, Projektskizzen, die nach dem oben angegebenen Zeitpunkt eingehen, können aber möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden
Deutsch-Schwedische Ausschreibung für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte junger, kleiner und mittelständischer Unternehmen
Vinnova, die schwedische Förderagentur für Innovation, und das deutsche Bundesminis
terium für Wirtschaft und Energie (BMWE) beabsichtigen die Förderung von gemeinsa
men deutsch-schwedischen Forschungs- und Entwicklungsprojekten (FuE-Projekte) zur
Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen aus allen
Technologie- und Anwendungsbereichen. Gefördert werden können FuE-Projekte, in de
nen neue Produkte, technische Dienstleistungen oder Verfahren mit großem Marktpoten
zial entwickelt und im Anschluss an das Projekt in vermarktungsfähige Produkte über
führt werden.
Aktuelle Einreichungsfrist für Anträge: 13.10.2026
Link zum aktuellen Förderaufruf "Vom Plan zur Wende"
Der Förderaufruf „Vom Plan zur Wende“ unterstützt die Umsetzung der kommunalen Wärmewende. Ziel ist die Beschleunigung der praktischen Umsetzung von kommunalen Wärmeplänen durch die Zusammenarbeit von Kommunen, Forschungseinrichtungen und anderen Akteuren. Es werden Projekte in drei Modulen gefördert:
- Modul 1 (Quartier): Umsetzung von Lösungsansätzen auf Quartiersebene.
- Modul 2 (Energiesystemanalyse): Generierung von Orientierungswissen für die Integration von Wärmeplanung in die Energieversorgung.
- Modul 3 (Synthese): Monitoring und Auswertung der Projekte.
Aktuelle Einreichungsfristen für alle Module für F&E Skizzen: 30.10.2026
für Mikroprojekte: kontinuierlich
- Übersicht aller aktuellen Förderaufrufe
- Übersicht der Förderschwerpunkte im 8. Energieforschungsprogramm
Hier sind die Förderschwerpunkte aufgezählt und verlinkt - von Geothermie über PV, Industrie und Gewerbe, Quartiere bis Wärmepumpen.
Die Förderung umfasst die ganzheitliche Planung und Konzeption zur Erschließung von entfernten klimaneutralen Wärmequellen in Mikroprojekten. Zu relevanten Wärmequellen zählen etwa unvermeidbare Abwärme aus Industrie, Rechenzentren, Müllverbrennung oder Elektrolyseuren sowie erneuerbare Wärmequellen wie Geothermie und Solarthermie, auch in Form von multipler Einspeisung und/oder Sammelschienen. Es sollen innovative Technologien und Ansätze berücksichtigt werden, mit welchen die Kosten für die Anbindung signifikant gesenkt werden können. Wie wirtschaftliche Risiken reduziert und die Wärmequellen effizienter angebunden werden können, soll wesentlicher Inhalt der Förderprojekte sein.
👥 Antragsberechtigte: Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, insbesondere KMU
🗓️ Frist: 01. Oktober 2028
- Antragsberechtigt:
- Unternehmen und Konsortien aus Unternehmen, die über eine Betriebsstätte in Hamburg verfügen
- Hochschulen/Forschungseinrichtungen mit Betriebsstätte in Hamburg in Kooperation eines antragstellenden Unternehmens
- Förderinhalt:
- Innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE)
- Einzelbetriebliche FuE-Projekte sowie FuE-Kooperationsprojekte von mehreren Unternehmen oder mit Hochschulen / Forschungseinrichtungen.
- Technologie- und Wissenstransfer zwischen Unternehmen und Hochschulen oder Forschungseinrichtungen.
- Fristen:
- 15.04.2026 eine 2-3 seitige Projektskizze
- Förderanträge bis zum 15.07.2026 bei der IFB Hamburg
🎯 Ziel: Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich der Materialforschung zu stärken
👥 Antragsberechtigte
• Kleine und mittlere Unternehmen
💡 Förderfähige Themen
- Digitale Abbildung von Material- und Produkteigenschaften über den gesamten Lebenszyklus unter Nutzung digitaler Werkzeuge wie Simulation, Big Data und KI
- Neue oder stark verbesserte funktionale Eigenschaften durch Innovationen bei werkstoffspezifischen (Vor-)Produkten und Prozessen
- Ökonomische Nachhaltigkeit – Neue Materialien stärken technologische Souveränität
- Ökologische Nachhaltigkeit – Materialkreisläufe etablieren
- Bioinspiriert und smart – Materialien der Zukunft
- Vital und sicher – Materialien für Gesundheit und Lebensqualität
🗓️ Fristen
Die Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden. Bewertungsstichtage sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober eines Jahres.
Das ZIM-Programm fördert innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Es unterstützt Einzelprojekte, Kooperationsprojekte mit Forschungseinrichtungen und internationale Vorhaben. Ziel ist die Förderung marktorientierter Innovationen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.
📅 Fristen: Anträge können jederzeit eingereicht werden. Die Auswahl erfolgt in regelmäßigen Runden.
💡 Förderquote: Bis zu 50 % der förderfähigen Kosten (je nach Art des Vorhabens).
Mehr Infos auf zim.de.
🎯 Ziel
Förderung von risikoreichen F&E-Projekten kleiner und mittlerer Unternehmen zur ökologischen Transformation durch Energieeffizienz Klimaschutz, Klimaanpassung
👥 Antragsberechtigte
• Kleine und mittlere Unternehmen (Einzel- oder Verbundvorhaben)
• Verbundpartner: andere KMU, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, größere Unternehmen, Kommunen
💡 Förderfähige Themen
• Innovationen zur Emissionsreduktion, Effizienzsteigerung, Klimaanpassung
• Fokus auf industrielle Anwendungen
💶 Förderkonditionen
• Förderquote: bis 60 % (KMU), bis 100 % (Forschungseinrichtungen bei nichtwirtschaftlicher Tätigkeit)
• Laufzeit: i. d. R. 2–3 Jahre
🗓️ Fristen und Verfahren
• Skizzeneinreichung jederzeit möglich
• Auswahlrunden ca. alle 6 Monate
• Zweistufiges Verfahren: Projektskizze → Antrag
Der Förderaufruf „Untersuchung risikoreicher Ideen im Bereich der Material- und Werkstoffforschung“ soll einen Anreiz zur Untersuchung disruptiver und hochriskanter Forschungsansätze schaffen, sodass innovative Materialien und Werkstoffe entwickelt werden können.
🎯 Ziel: Machbarkeitsnachweise für unkonventionelle Hypothesen, Methoden und Technologien erbringen
👥 Antragsberechtigte: Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen
📅 Fristen: Stichtage für die erste Projektskizzen sind:
- 01.11.2025
- 01.06.2025
- 01.06.2026
- 01.06.2027
- 01.06.2028
- 01.06.2029
Blogbeiträge zum Thema Förderung
Forschungsförderung für Unternehmen
Interview mit Marvin Natz, EurA AG. Im folgenden Interview erläutert Marvin Natz, EurA AG, die Forschungszulage für Unternehmen.