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Auf dem Weg zur klimaneutralen Industrie: Wohin führt der CO2-Preis?

Bei der diesjährigen Weltklimakonferenz in Glasgow beraten erstmals seit der Pandemie wieder Regierungen aus aller Welt gemeinsam, wie sich unser Wirtschaftssystem transformieren lässt, um das vereinbarte 1,5-Grad-Ziel noch zu erreichen. Im Zentrum der Diskussion steht dabei auch der Industriesektor, der allein in Deutschland für rund 23 Prozent des nationalen Treibhausgasausstoß verantwortlich ist. Mit dem CO2-Preis hat die deutsche Bundesregierung Anfang des Jahres einen neuen wirtschaftlichen Anreiz für Unternehmen eingeführt, die Emissionen in den eigenen Produktionsprozessen zu senken. Damit sind nun auch zahlreiche kleine und mittlere Industriebetriebe betroffen, die vormals nicht am Europäischen Emissionshandel teilnehmen mussten – beispielsweise Betriebe aus der Nahrungsmittelindustrie.

Unter welchem Transformationsdruck stehen deutsche Industriebetriebe heute? Welche Technologien und Lösungen sind dabei vielversprechend? Was können Industrie und die neue Bundesregierung tun, um den Anteil Erneuerbarer Energien an deutschen Produktionsstandorten zu erhöhen?

Hinsichtlich dieser Fragen erhalten wir fachliche Analysen von Prof. Dr. Ines Zenke (Rechtsanwältin bei Becker Büttner Held, BBH), Dr. Carsten Rolle (Abteilungsleiter Energie & Klimapolitik beim Bundesverband der Deutschen Industrie, BDI) und Jaana K. Kleinschmit von Lengefeld (Präsidentin von OVID Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland). In einer anschließenden Diskussionsrunde mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages, darunter Bernd Westphal (SPD) und Dr. Andreas Lenz (CSU), beleuchten wir die Handlungsoptionen der Ampel-Koalition in der kommenden Legislaturperiode.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet online auf der Plattform Zoom statt.

Programm & Anmeldung