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Web-Seminar: Aktuelle Herausforderungen der Planung von Windenergieanlagen

Die Windenergiebranche hat einen massiven Einbruch erlebt – die Ausbauzahlen im Jahr 2020 sind auf einem historisch niedrigen Stand gefallen. Als Hauptgrund hierfür werden zum einen überlange Genehmigungsverfahren ausgemacht. Die durchschnittliche Verfahrensdauer hat sich nahezu verdreifacht. Zum anderen haben Widerspruchsverfahren und Klagen gegen erteilte Genehmigungen erheblich zugenommen. 

Um vor diesem Hintergrund ein erfolgreiches und rechtssicheres immissionsschutzrechtliches Genehmigungsverfahren zu führen, müssen die Hindernisse frühzeitig erkannt und überwunden werden. Zudem ist es wichtiger denn je, die sich im Genehmigungsverfahren bietenden Beschleunigungsinstrumente zu kennen und richtig anzuwenden. 

Abgesehen davon führen konkurrierende Vorhaben, erforderliche Sicherheitsabstände zu anderen Infrastruktureinrichtungen, gestiegener Untersuchungsumfang und strengere Anforderungen an Antragsunterlagen vor allem im Bereich des Natur- und Artenschutzes regelmäßig zu Schwierigkeiten im Genehmigungsverfahren. Hinzu kommen umfangreiche Klagerechte für Umweltschutzvereinigungen und Bürger. Der „Anreiz“ für Dritte, gegen eine Genehmigung auch nur einzelner Windenergieanlagen zu klagen, ist bei erleichterten Zugangsvoraussetzungen zu den Gerichten höher denn je. Und selbst nach Erteilung der Genehmigung stellen sich bei der Anlagenerrichtung anspruchsvolle Fragen etwa bei der Wahl des unter Kostengesichtspunkten günstigsten Netzverknüpfungspunktes.

Vor diesem Hintergrund referieren wie gewohnt Experten aus Wissenschaft, Technik und Rechtsberatung zu technischen und rechtlichen Vorgaben, praktischen Lösungsansätzen und aktuellen Entwicklungen. Das Seminar richtet sich an Projektierer und Betreiber, Vertreter der Genehmigungs- und Planungsbehörden, Rechtsanwälte und Gutachter.

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