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Interview zu Floating Wind Turbines

von Astrid Dose, 
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Jörg Philp, Senvion S.A., im Gespräch

Im Vorfeld der 16. Hamburg Offshore Wind Conference haben wir Jörg Philp, Vice President Offshore Senvion S.A., zum neuen Konzept der Floating Wind Turbines interviewt.

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Sie stellen das Thema „Floating Wind Turbines“ auf der HOW 2019 vor. Welche Arten von „schwimmen Windturbinen“ entwickelt Senvion gerade?

Jörg Philp: "Wir konzentrieren uns bei unseren aktuellen Projekten in Frankreich und Übersee auf die bewährte Technologie unserer 6.2MW152-Anlage für diese noch relative neue Form der Fundamentlösung auf See. Die Ergebnisse erster Berechnungsverfahren haben gezeigt, dass nur marginale Anpassungen unserer Turbine für unterschiedliche Designkonzepte erforderlich sind."

Worin bestehen die Vorteile von schwimmenden Windturbinen im Vergleich zu herkömmlichen Offshore-Windanlagen?

Jörg Philp: "Aus Sicht eines Turbinenherstellers ergeben sich bis 70% geringere Installationskosten, eine wesentliche geringere Abhängigkeit von Wetterrisiken und schließlich eine Reduzierung der Servicekosten. Zusammenfassend ein geringeres Risikoprofil, das bei Nutzung von zukünftigen Skaleneffekten auch zu einer Senkung der Gesamtkosten führen wird."

In welchen Regionen werden aktuell schwimmenden Windturbinen eingesetzt?

Jörg Philp: "Die Einsatzgebiete für „floating“ sind umfassend, denn 80% der Starkwindgebiet auf See befinden sich „in“ in tiefen Gewässern. Erste Testprojekte gibt es in Schottland, Frankreich, Norwegen, Portugal und Japan. In der Zukunft werden wir weitere Märkte in Asien und in USA sehen."

Wir danken Ihnen für das Interview, Herr Philp!

Melden Sie sich jetzt noch an für die 16. Hamburg Offshore Wind Conference (HOW 2019) unter:
https://www.dnvgl.com/events/16th-hamburg-offshore-wind-conference-127241

 

Über die Autorin

Profilbild zu: Astrid Dose

Reden, schreiben und organisieren – und das mit viel Spaß! So sehen meine Tage beim EEHH-Cluster aus. Seit 2011 verantworte ich die Öffentlichkeitsarbeit und das Marketing des Hamburger Branchennetzwerkes.

Von Haus aus bin ich Historikerin und Anglistin, mit einem großen Faible für technische Themen.

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