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Digitale Infrastrukturen sind Lebensadern für moderne Städte

von EEHH Gastautor, 
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Wie wichtig digitale Infrastrukturen für unser modernes Leben sind, zeigt sich gerade jetzt in der „Corona-Krise“. Während das öffentliche Leben durch den COVID-19 Virus bedingten „Lockdown“ fast vollständig erliegt, ermöglichen uns digitale Infrastrukturen Home-Office, Video-Konferenzen, Online-Meetings oder Online-Shopping.

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Doch längst vor Verbreitung des „Corona-Virus“ haben uns digitale Infrastrukturen wertvolle Dienste geleistet und werden es auch nach der Pandemie tun. Digitale Infrastrukturen sind Datennetze, die durch intelligente Verknüpfung von Daten Mehrwert schaffen. Sie sind das Bindeglied für Smart Cities und gelten als moderne Lebensadern von Städten, genau wie Strom-, Gas-, Wasser- und Verkehrsinfrastrukturen.  

Moderne Technologien als Herzstück digitaler Infrastrukturen

Moderne Technologien stehen hinter digitalen Infrastrukturen. Eine zentrale ist das sogenannte Internet der Dinge (IoT). Es bildet die Schnittstelle zu anderen modernen IT- und Querschnittstechnologien, wie beispielsweise Künstlicher Intelligenz (KI), Maschinellem Lernen (ML), Vorausschauender Wartung (Predictive Maintenance), Blockchain u.w..
Um IoT-Netze zu errichten, werden Geräte, Maschinen oder Gegenstände mit Sensoren ausgestattet. Sie ermöglichen das Erheben von Daten in Echtzeit. Durch sie können neue Anwendungen für den öffentlichen Raum erschlossen werden. Dazu zählen beispielsweise eine Optimierung des öffentlichen Nahverkehrs, eine intelligente und Emissionen vermeidende Verkehrssteuerung, eine effiziente Wärme- und Energieversorgung in Gebäuden, eine intelligente Parkraumbewirtschaftung, Abfallmanagement oder die intelligente Steuerung der Straßenbeleuchtung. Zudem können digitale Lösungen die Wartung und das Monitoring von Geräten und Anlagen erleichtern, was der Instandhaltung bestehender Infrastrukturen in Städten und Kommunen nützt.   

LoRaWAN, Glasfaser, 5G und 450 MHz als Schlüsseltechnik digitaler Netze

LoRaWAN, Glasfaser, 5G und 450 MHz sorgen als Kommunikationstechnik für den Datenaustausch. LoRaWAN™ ist eine drahtlose, batteriebetriebene Kommunikationsinfrastruktur auf Basis einer Funktechnologie. 5G ist ebenfalls eine neue Funktechnologie. Sie bildet einen neuen Mobilfunkstandard für mobiles Internet ab. Glasfasernetze bilden die Grundlage für Internetverbindungen in „Höchstgeschwindigkeit“. Durch sie lassen sich große Datenmengen in kürzester Zeit übertragen. Das ermöglicht Anwendungen, für die hohe mobile Datenübertragungsgeschwindigkeiten benötigt werden. Weniger für den breiten Einsatz geeignet ist die 450 MHz-Technik. Bei ihr handelt es sich um ein Funknetz, welches im Bereich von kritischen Infrastrukturen angesiedelt ist. Das 450 MHz-Funknetz steht für ein sicheres, flächendeckendes, hochverfügbares und kosteneffizientes Kommunikationssystem. Sie eignet sich besonders für den Betrieb kritischer Infrastrukturen, wie Energie- und Wassernetze. Ihr kommt eine besondere Bedeutung für die Fortführung der Energiewende zu. Sie erlaubt die automatisierte Steuerung und Überwachung des Energiesystems bei steigendem Anteil dezentral gesteuerter erneuerbaren Energien-Anlagen. Allerdings handelt es sich beim 450 MHz Funknetz um eine exklusive Funkfrequenz, deren Vergabe und Nutzung von der Bundesnetzagentur geregelt wird.

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Über die Autorin

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Dr. Katja Reisswig arbeitet als Redakteurin und Kommunikationsmanagerin für die Innoloft GmbH. Nebenbei betreibt sie als Bloggerin und freie Autorin das Blog Technewable.com.

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