(Nobelpreiskommittee)

Die Grundlage für eine kabellose und emissionsfreie Gesellschaft

von Astrid Dose, 
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Nobelpreis für Lithium-Ionen-Batterien

Smart Phones, Erneuerbare-Energien-Anlagen, Elektro-Autos – ohne Lithium-Ionen-Batterien wären alle diese Erfindungen nicht denkbar.

(Nobelpreiskommittee)
Die drei Noberpreisträger in der Kategorie Chemie 2019 (Nobelpreiskommittee)

Daher kürte das Nobelpreis-Komitee diesen Oktober den US-Amerikaner John Goodenough – den ältesten Nobelpreisträger aller Zeiten mit 97 Jahren -, den Briten Stanley Whittingham und den Japaner Akira Yoshino als Nobelpreisträger in der Kategorie Chemie.

Die Batterien hätten „unser Leben revolutioniert, seit sie 1991 erstmals auf den Markt kamen“, erklärte die Königliche Akademie der Wissenschaften dementsprechend auch zur Begründung der Preisvergabe. Sie seien damit „von größtem Nutzen für die Menschheit“. Mit Hilfe von Lithium-Ionen-Batterien könnten erhebliche Menge an Wind- und Sonnenergie gespeichert werden. Die diesjährigen Chemie-Nobelpreisträger hätten die Basis für eine Gesellschaft „frei von Kabeln und fossilen Brennstoffen“ gelegt.

Noch heute forscht John Goodenough an der University of Texas an einer höheren Reichweite für Elektro-Autos. Bereits 2013 erhielt er die National Medal of Science. Goodenough kam 1922 in Jena zu Zeiten der Weimarer Republik zur Welt, wo sein Vater, ein später Yale-Professor studierte. Später wirkte er an der Universität Oxford und am Massachussetts Institute of Technology (MIT).

In diesem Jahr ist der Nobelpreis mit rund 830.000 Euro dotiert. Feierlich überreicht werden die naturwissenschaftlichen Auszeichnungen traditionell in Stockholm am 10. Dezember, dem Todestag des Stifters.

Über die Autorin

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Reden, schreiben und organisieren – und das mit viel Spaß! So sehen meine Tage beim EEHH-Cluster aus. Seit 2011 verantworte ich die Öffentlichkeitsarbeit und das Marketing des Hamburger Branchennetzwerkes.

Von Haus aus bin ich Historikerin und Anglistin, mit einem großen Faible für technische Themen.

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