Deutsch-Niederländische Delegationsreise in Japan

von Jan Rispens, 
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Jan Rispens, Geschäftsführer von EEHH, gibt einen persönlichen Einblick in die Deutsch-Niederländische Delegationsreise mit Wirtschaftssenator Horch in Japan.

 

Wasserstoff-Brennstoffzellenbus, der in Nagoya im Testbetrieb ist. Foto: EEHH

Heute war ich im Rahmen einer Deutsch-Niederländische Delegationsreise mit Wirtschaftssenator Horch in Nogoya beim Fahrzeughersteller Toyota. Dort werden Wasserstoff-Fahrzeuge für die künftige Mobilität entwickelt. Es war hochspannend zu sehen, wie die Japaner langfristig und systematisch an dem Thema arbeiten. Der Leiter des Programms, Dr. Hirose, erklärte die Idee dahinter: Wasserstoff lässt sich gut speichern und wird damit in allen Ländern mit einem hohem Anteil an erneuerbare Energien im Strommix als Energiespeicher wichtig. Hierbei denkt er auch an europäische Länder mit viel Windkraft, wie Deutschland und die Niederlande.

Interessant war auch zu erfahren, dass bei den Olympischen Spielen in Tokio 2020, 100 Wasserstoff-Brennstoffzellenbusse fahren sollen. Es ist wirklich sehr spannend zu beobachten, wie sich das ganze Land strategisch auf die Wasserstoff-Wirtschaft der Zukunft vorbereitet!

Erfreulilch war zudem, dass die japanischen Ansprechpartner sehr an der deutschen Energiewende und den Themen Sektorkopplung und regionale Wasserstoffproduktion interesseiert sind. Insgesamt ein wirklich spannender Austausch!

Über den Autor

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Seit Gründung in 2011 ist Jan Rispens, als gelernter Elektrotechnik-Ingenieur, Geschäftsführer der EEHH Clusteragentur und seit 20 Jahren aktiv im Bereich nachhaltige Energieversorgung und Klimaschutz.

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